Schule

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.Antoine de Saint-Exupery

Zu lange war es ruhig ...

und es ist doch so einiges passiert.

 

Seit Mitte August bin ich nun wieder Erstklasslehrerin und zwar von 14 reizenden "Eulen". Die Arbeit mit der kleinen Lerngruppe macht mir so viel Spaß! Ich kann vieles umsetzen, was in den letzten vier Jahren schwierig war. Wir arbeiten schon jetzt sehr offen an Stationen, bald in unserer ersten Werkstatt und nach Weihnachten mit individuellen Arbeitsplänen. Die Hausaufgaben können schon jetzt als Wochenpläne ausgegeben werden und die Kinder kommen super damit zu Recht. Wer immer mal in unsere Arbeit reinschnuppern möchte, kann dies HIER tun :-).

 

Ende August hat uns leider Bibi verlassen, obwohl sein Gang in den Hundehimmel abzusehen war, hat es uns alle doch sehr getroffen und auch heute kullern noch manchmal die Tränen. Ich vermisse ihn schrecklich, war er doch 19 Jahre täglich an meiner Seite und nachts an meinen Füßen.

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Rudolf

das Rentier und ich, ja, wir haben eine besondere Beziehung ;-)

 

Seit Beginn meiner Schulzeit als Lehrerin leite ich eigentlich immer eine Klasse vom 1. bis zum 4. Schuljahr. Und immer an Weihnachten versuche ich mit den Kindern eine kleine Aufführung zu gestalten, die wir den Eltern und manchmal auch der gesamten Schulgemeinde oder ausgewählten Klassen vorführen.

 

Selten gibt es auch andere Vorführungen, z.B. zu Schulfesten oder besonderen Feiern, so habe ich mit Kinder schon das Musical "Paff, der Zauberdrache" oder "Der Regenbogenfisch" aufgeführt.

 

Gestern bei der Klassen-Weihnachtsfeier war es dann wieder einmal so weit, dieses Jahr haben wir "Rudolf, das kleine Rentier" aufgeführt.

 

Während der vielen Leseproben und anschließenden Bühnenproben werden nicht nur die Kinder, sondern auch ich zunehmend nervöser. Klappt alles? Schafft es jeder seinen Text zu lernen? Kennen die Kinder auch die Einsätze? Kriegen wir die Kostüme zusammen? Viele, viele Fragen und die meisten bleiben bis zum letzten Moment unbeantwortet.

 

Ist dann alles vorbei - bin ich glücklich und sehr zufrieden!

 

Die Kinder haben während dieser intensiven Zeit mehr auswendig gelernt, als sie es sonst das ganze Jahr tun, sie haben vor Publikum laut und deutlich gesprochen. Sie haben in ihren Kostümen mit großem Selbstbewusstsein gespielt - auch wenn die Rolle vielleicht nicht die tollste Rolle war! Kinder, die gerade in meiner sehr dynamischen Klasse oft "untergehen", weil sie eben nicht laut, polternd und mit übersteigertem Selbstbewusstsein agieren, konnten zeigen, was sie eigentlich können und mit ihrer Rolle über sich hinaus wachsen und vor diesen Kindern - im gestrigen Falle meinem reizenden Weihnachtsmann - ziehe ich den Hut!

 

Natürlich braucht die Vorbereitung Zeit, Zeit, die wir eigentlich auch nicht haben. Immer wieder höre ich Kolleginnen, das kann ich nicht machen, wir müssen noch .... Klar, ich muss auch noch Fälle, Satzteile, schriftl. Multiplikation und Division, aber das kriegen wir schon!

 

Das, was die Kinder allerdings beim Proben und bei Ihrer Aufführung gelernt haben - das ist unter Umständen viel, viel wichtiger: Im Team arbeiten, gemeinsam ein Projekt auf die Beine stellen und dafür verantwortlich sein, das Projekt bestmöglich präsentieren (hier vor den Eltern) und dafür viel an Zeit auch abseits des Unterrichts zu investieren (lernen, lernen, lernen) - sind das nicht Gründe genug? Dazu kommt das Sprechen vor Publikum, das Agieren vor Publikum, seine Ängste und Aufregung zu erleben, aber auch damit noch das Beste herauszuholen - soviel, was keine Fälle und Satzglieder den Kindern jemals bringen werden!

 

Es war wieder richtig und gut!

 

Schade, dass man sonst so wenig über diesen Teil von Schule erfährt oder liest. Es scheint fast ein wenig "ausgestorben" zu sein oder vielleicht ist es nicht "aktuell" genug oder man berichtet einfach nicht davon.

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Mein Klassenblog "die-Tigerklasse"

... ist nur noch für die Eltern und Kinder per Passwort erreichbar.

 

Ausschlaggebend dafür ist ein Brief, der das Staatliche Schulamt erreichte. Ich werde darin beschuldigt, mich despektierlich über meine Tiger zu äußern. Dieser Brief stammt weder von meinen Eltern, noch sonst irgendjemand aus unserer Schulgemeinde, sondern von einer "erschütterten Leserin".

 

Zunächst überlegte ich, die Tigerklasse ganz zu schließen und teilte dies so meinen Eltern und auch den Tigern mit. Vor allem die Tiger waren maßlos enttäuscht, sie lieben "ihre Seite", sie sehen gerne ihre Kunstwerke, haben gerne ganz viel Lesen geübt, um im Video zu glänzen, lachen und sprechen gemeinsam über Bilder aus dem 1. Schuljahr usw. Deshalb wird es die Seite für uns weitergeben, aber nur für uns.

 

Mir wird der Austausch fehlen, da bin ich mir sicher, aber auch dafür werde ich einen Weg finden. Für Verständnis möchte ich vor allem bei den Lesern bitten, die uns, unsere Arbeit, unsere Entwicklung, unsere tollen Erlebnisse, aber auch unsere Schwierigkeiten gerne verfolgt haben. Dankeschön!

 

 

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Wieder angekommen ...

bin ich in der Schule und vor allem bei meinen Tigern. Natürlich brauchten wir alle einige Zeit um wieder in den richtigen Tritt zu kommen und der ein oder andere wird auch noch etwas länger brauchen ;-)

 

Derzeit muss ich ganz konsequent auf die Einhaltung der Klassenregeln achten, dass ist für alle Beteiligten anstrengend und manchmal unschön. Aber nur dann, wenn wir alle gemeinsam daran arbeiten, ist gutes, stressfreies Lernen für alle möglich.

 

 

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Ich bin noch nicht schulreif ...

Obwohl ich schon diese Woche mehrmals in der Schule war und auch zuhause einiges vorbereitet habe, fühle ich mich noch gar nicht "schulreif".

 

Natürlich kann ich nächste Woche gut starten, Mathe und Deutsch ist fertig vorbereitet - und die erste Woche ist irgendwie ja immer "Anlaufszeit" für alle und ich hoffe auch bei mir kommt dann ein wenig mehr Lust/Motivation/Laune dazu.

 

Solange bearbeite ich die letzten Norwegenfotos. Kaum zu glauben, bei den jetzigen Temperaturen in Deutschland, dass ich fast drei Wochen durchgängig einen bewölkten Himmel und teilweise Temperaturen deutlich unter 10°C hatte ;-).

 

Ganz ehrlich, mir ging es damit wesentlich besser, denn ab 27°C verfalle ich in eine Wärmestarre.  Bewegen? Nein, Danke! Bzw. maximal in einem gut gekühlten Pool, der mir hier zuhause aber leider nicht zur Verfügung steht.

 

Aufgrund des laut Vorhersage anhaltend guten Wetters, werde ich in Deutsch in meiner Klasse eine Lektüre lesen, denn dies können wir gemeinsam gut im Garten, außerdem wird es wohl zumindest ab und zu eine "Eispause" geben ;-)

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Eigentlich sollte man ...

gar nicht soviel lesen.

 

Also nicht Bücher, die kann, sollte man sogar lesen, aber z.B. die Online-Inhalte der Zeit.

 

Gesucht habe ich heute einen Artikel, den ich vorgestern gelesen habe. Dummerweise habe ich ihn nicht sofort unter meinen Favoriten gespeichert und heute habe ich ihn nicht mehr gefunden. Das ärgert mich!

 

Gefunden habe ich dennoch viel, unter anderem diese Schulfrage mit samt ihren Kommentaren. So viel kann ich gar nicht meinen Kopf schütteln, wie ich angesichts der Kommentare gerne möchte!

 

Aber schon bei der Frage an sich sträuben sich mir alle Lehrerhaare: Das arme Kind wird in seinen Grundrechten eingeschränkt, weil es eine Arbeit fertigstellen soll, bevor es in die Pause geht? Das ist wirklich nicht zu verantworten!

 

Das "Lust-Prinzip-Lernen", welches in der häuslichen und leider zunehmend auch im Kindergarten, durch falsche Interpretation von frühkindlicher Erziehung seinen Platz findet, soll nun auch in die Grundschule übertragen werden? Gleichzeitig werden aber Leistungskontrollen und Leistungsbeurteilung seitens des Schulgesetzes aber vor allem auch seitens der Eltern gefordert. Fördern und fordern von Kinder hat auch mit Regelkonformität zu tun, denn ohne Frustrationstoleranz, Respekt, Geduld und Teamfähigkeit (Denken und Handeln für und mit anderen) kann Lernen in der Schule nicht stattfinden! Genau die Kompetenzen, die seitens der Wirtschaft immer wieder eingefordert werden.

 

Was nicht heißt, dass Grundschule sich auch verändern muss oder sollte. Derzeit ist meine Arbeit oft ein "Wandern auf einem Grat" - ohne Ketten:

 

Ich versuche Rechtschreibung, Grammatik, schriftliche Rechenverfahren und Kopfrechnen zu optimieren, dazu kommt Heftführung und Schriftpflege. Achja, wie war das noch mit Präsentationen, natürlich versuche ich auch meinen Kindern diverse Möglichkeiten diesbezüglich beizubringen - allen ihrem Stand entsprechend selbstverständlich. Stärken stärke ich natürlich ganz nebenbei! Huch, nun ist mir tatsächlich ein Kind bezüglich des Lesens durchs Raster gerutscht, kein Problem, ich kann mit einem Lesepass das wieder ausbügeln, ich hab doch alles im Blick.

 

Nein! Wir Lehrer sind auf die Mitarbeit der Eltern angewiesen! Wir können nicht 25 ganz verschiedene Kinder in 21 oder 25 Stunden Schulunterricht gleich - entsprechend ihren Fähigkeiten - fördern - selbst, wenn wir es uns von Herzen wünschen. Wenn wir das versprechen, dann versprechen wir etwas falsches. Was ich kann, ist immer zu versuchen, den Kindern Lust an Schule und Lust am Lernen zu erhalten, ich kann versuchen sie jederzeit zu motivieren, auch wenn sie Niederlagen durch Beurteilungen einstecken müssen.

 

Ich kann meinen Schülern vermitteln: Du bist ein ganz tolles Kind, liebenswert und mir und anderen ganz viel wert, auch wenn du nicht gut schreiben oder rechnen oder lesen oder rennen oder schwimmen oder werfen oder schießen kannst! Du bist du und immer wertvoll und trotzdem musst du dich an Regeln halten, denn ohne können wir nicht in einer Gemeinschaft leben, lernen, wachsen und uns wohl fühlen. Und leider musst du lernen, dass du an bestimmten Anforderungen gemessen wirst - auch deine Schwächen werden betrachtet, manchmal mehr als vielleicht erforderlich und vielleicht vergisst du selbst dann, dass du auch Stärken hast. Das darfst du aber nie vergessen! Du kannst viel und bist ein wertvoller, schöner, liebenswerter Mensch - nur das zählt!

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Kunstunterricht

Nun Facebook bietet ja viele Möglichkeiten, so bin ich unter anderem in der Gruppe "Ideen für den Kunstunterricht" - bitte nicht böse sein, aber die Inhalte, die dort gepostet werden, haben mit Kunstunterricht soviel zu tun, wie Maggi mit Kochen.

 

Was lobe ich mir die Grundfrage meiner damaligen, guten Ausbilderin: "Was sollen Ihre Schüler lernen?"  - danach entschieden wir, was wir mit welcher Technik  und welchem Inhalt umsetzen können.

 

Pinterest gab es damals nicht, der Hang zu "Dekorativem" war eher dem Kindergarten zugeordnet.

 

Leider wird das Fach Kunst in der Grundschule eher stiefmütterlich behandelt: Kunst kann jeder unterrichten, bisschen malen, schneiden, kleben - kann doch jeder! Da werden dann mindestens zwei Wochenstunden "verschwendet" um verschieden große Eier und ein wenig Gras mit Schablonen auszuschneiden, das nennt man Deko und die Grundschulwelt schreit: "Hey, wie toll, das mach ich auch!" und fragt vielleicht noch nach, wie das schöne, gleichmäßige Gras befestigt wurde ;-)

 

Niemand kommt auf die Idee zu fragen: Hui toll, was haben deine Kinder dabei gelernt?

 

Natürlich hat das Schneiden nach Schablonen vor allem in einer 1.Klasse seine Berechtigung, vor allem da die meisten Kinder in den Kindertagesstätten nicht mehr  nach Schablonen schneiden - sozusagen der Scherenführerschein im Kunstunterricht - schade um die Zeit, aber notwendig. Darüber hinaus kann man natürlich Faltschnitte usw. zur Deko einsetzen, aber dabei steht der Faltschnitt im Vordergrund - nicht die Deko.

 

Bei vielen geposteten Inhalten/Aufgaben - auch z.B.von der Seite "Lernbasar" frage ich mich jedoch, wo liegt der Zuwachs in welchem Kompetenzbereich? Kunstunterricht hat nichts mit "schönen Ergebnissen" oder "Klassenzimmer-Dekoration" zu tun - ich plädiere eindeutig für mehr Professionalität in diesem Fach - weg vom Basteln und Malen von offensichtlich schöner Deko zu mehr Auseinandersetzung mit vorhandener Kunst und inhaltlichen bzw. technischen Themen.

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Es war mal wieder die Woche der Konzepte ...

Ja, ich finde, dass sie an der ein oder anderen Stelle wichtig sind: sie geben Halt und Leitschnur für das eigene Tun und natürlich muss Schule solche haben, aber wenn sie in "Massen" entwickelt, geschrieben und diskutiert werden - dann wird es mir persönlich einfach zu viel (noch dazu, dass ich mich perfekt zum Konzept in optisch eine gute Form - Bringerin eigne *kicher*).

 

Also, wenn sie schon geschrieben werden müssen, dann reiße ich zumindest den praktischen Teil gerne an mich, weil ich nichts mehr hasse, als ein Konzept, was in vier verschiedenen Schriftgrößen oder sogar Schriften verfasst ist und schon rein äußerlich kein einheitliches Konzept darstellt. Aber das ist allein mein Problem und damit bin ich dann auch mit meinem Problem alleine, dass es wieder einmal zuviel Konzepte in dieser Woche waren ;-).

 

Aber es gibt auch Lichtblicke im Konzept-Wahnsinn:

 

  • Das Konzept unserer Tandemarbeit mit den Kitas steht und hat sogar den ersten Anhang bekommen: Die jährlichen Projekttage der Zweitklässler mit den Vorschulkindern sind konzepttauglich verfasst - nun werde ich mit S. und A. noch die diesjährigen Projektttage  vorbereiten und alle Materialien zusammentragen. Ab nächstem Jahr können die Zweitklasslehrkräfte dann darauf zugreifen. Der Anhang "Patenschaften" muss noch geschrieben werden. Ist auch das geschafft, sind wir einen großen Schritt weiter.

 

  • Auch unser Deutsch-Curriculum liegt in den letzten Zügen der Fertigstellung. Der Punkt "Diagnose und Leistungsfeststellung und - beurteilung" ist fertig, für den Anhang fehlen nur noch die verbindlichen Lesetest für das 1. und 2. Schuljahr. Die Inhalte sind besprochen, ich werde die Tests im Laufe der nächsten Woche zusammenstellen und rausschicken. Dann haben wir nur noch einen Termin, an welchem wir die Schreibtipps/Überarbeitungs- und Bewertungsraster für den Kompetenzbereich Schreiben abstimmen und verbindlich machen wollen.

 

Auch wenn wir viele, viele Treffen hatten und das gute Stück uns damit viel Arbeit gemacht hat - jetzt so kurz vor Fertigstellung finde ich es richtig gut: praktisch anwendbar durch seine Übersichtlichkeit, viele Materialien im Anhang, die von allen entsprechend genutzt werden müssen(!) - ein Schritt in Richtung Professionalität und einem einheitlichen Auftreten unserer Schule nach außen.

 

Haha, sowas will ich auch für "Kunst" haben ;-) - das nächste Projekt steht also entsprechend in den Startlöchern. Eigentlich könnte ich sogar sofort damit anfangen, denn gerade beim Fach "Kunst"- was ja jeder kann und jeder auch gerne macht - wird soviel "Unsinn" im Sinne von "Das sieht aber hübsch aus" betrieben. Gerade hier muss der Blick auf die Kompetenzbereiche geschult werden und wir sollten uns immer fragen, was lernen die Kinder dabei? Trotzdem kann Kunst immer noch Spaß machen!

 

Ohje, ich glaube es waren doch nicht genug Konzepte diese Woche ;-)

 

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Obwohl krank ...

wurde mir heute so richtig bewusst, wie gut es mir jetzt mit den Tigern geht.

 

Die Kinder sind im Unterricht einfach große Klasse: Sehr motiviert, sehr selbstständig, Partner- und Gruppenarbeiten funktionieren überwiegend problemlos. Die Kinder helfen sich untereinander, unterstützen, fordern manchmal oder trösten, wenn nötig.

 

Ganz besonders toll finde ich das Reflexionsvermögen und die differenzierten Rückmeldungen bei Texten, Präsentationen oder beim Vorlesen. Da kommt es mittlerweile zu richtigen Diskussionen der Kinder untereinander - ich stehe immer am Ende einer Reflexionsphase, aber auf mein "Urteil" bestehen die Kinder.

 

Natürlich kommt es auch immer noch zu Konflikten zwischen einzelnen Tigern. An der Frustrationstoleranz einzelner Kinder müssen wir weiter gezielt arbeiten. Respekt und Rücksichtnahme beim Umziehen und in der Pause müssen noch weiter geübt werden, aber ich habe den Eindruck, es wird von Woche zu Woche besser. Ich hoffe, dass unsere Klassenfahrt im März diesbezüglich noch viel positives beitragen kann. Neben dem Naturerlebnis "Wald", einigen fotografischen Sonderaufgaben, dem Basteln für Ostern werden auch Spiele zur Förderung des Gruppenverhaltens und der Zusammenarbeit auf dem Programm stehen. Freue mich schon riesig darauf!

 

An einem weiteren Punkt müssen wir arbeiten: Schrift und Heftführung. Deshalb habe ich mich ganz kurzfristig entschlossen, die nächsten Wochen des Deutschunterrichts mit einer Frühlingskartei zu bestreiten. Dabei kommt es natürlich neben den Inhalten (Wortschatzarbeit, richtiges Abschreiben, Geschichten und Gedichte, Wortarten usw.) vor allem auf Schrift, Heftführung nach Anweisung und optische Gestaltung des Heftes an. Mal sehen, ob die Maßnahme Früchte trägt ;-).

 

Jedenfalls freue ich mich schon auf Montag, denn da werden wir die Videoaufnahmen zu den eigenen Willibald-Abenteuern machen, die teilweise wirklich ganz erstaunlich geworden sind!

 

Und, wenn Dodo sich freitags schon auf Montag freut, dann muss sie einfach tolle Kinder haben!

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