Fernweh-Rezepte

Fernweh-Rezept: Brasilianischer Fischtopf

Leider ohne Fotos, dafür war es mir gestern zu spät, aber das es dieses Gericht jetzt öfter geben wird, werde ich Fotos einfach nachholen :-)

 

Zunächst fragte ich mich beim Kochen, was das brasilianische an diesem Rezept ist, denn genauso hätte man es in Thailand essen können. Erst durch meine persönliche Abwandlung nenne ich es nun "Echter brasilianischer Fischtopf" :-)

 

Zutaten für 4 Personen:

 

  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 große rote Chilischote
  • Salz
  • 400 g Kabeljaufilet 
  • 16 küchenfertige Riesengarnelen 
  • ca. 4 EL Limettensaft
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Fleischtomaten
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 EL Öl
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 kleiner Chinakohl (meine Zugabe)
  • Cajun Gewürzmischung (meine Zugabe)

 

Den Knoblauch schälen. Die Chilischote waschen, längs halbieren, entkernen und klein schneiden. Beides im Mörse mit ½ TL Salz zerkleinern. Den Fisch kalt abwaschen, mit Küchenpapier abtrocknen, in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Die Garnelen am Rücken mit einem scharfen Messer einschneiden und den Darm entfernen. Fisch und Garnelen in einer Schüssel mit der Mischung aus dem Mörser und 3 EL Limettensaft vermengen.

Zwiebeln schälen und hacken. Die Tomate waschen und ohne den Stielansatz klein schneiden. Die Petersilie waschen und trocken schütteln, Blätter und feine Stiele hacken.

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln darin 1 Min. anbraten. Die Tomaten und die Hälfte der Kokosmilch dazugeben und bei starker Hitze 2 Min. einkochen lassen, gelegentlich umrühren. Fisch, Garnelen und die übrige Kokosmilch untermischen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 5 Min. schmoren lassen. Petersilie unterrühren und mit übrigem Limettensaft und eventuell noch etwas Salz und Cajun Gewürzmischung abschmecken. 

 

Perfekt dazu passt Knoblauch-Reis

 

Zutaten ebenfalls für 4 Personen:

 

 

 

Knoblauch schälen und fein schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze ½ Min. anbraten. Vorsicht, darf nicht zu braun werden, sonst schmeckt er bitter! Reis und ⅓ TL Salz unterrühren und ½ Min. mitbraten. 500 ml Wasser angießen, aufkochen und zugedeckt 15 Min. bei schwacher Hitze quellen lassen.

 

 

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Zeit für mediterrane Küche

Der Frühling lässt ja weiter auf sich warten und deshalb muss die mediterrane Küche mal wieder als Stimmungsaufheller herhalten.

 

Wir nehmen in Gedanken also an der türkischen Riviera in einem Restaurant am Strand Platz und genießen Köfte mit Tomaten und Auberginen.

 

 

 

500g Lammhackfleisch

 

1 Ei

 

1 Zwiebel

 

2 Knoblauchzehen

 

1 TL Senf

 

Salz, Pfeffer

 

1 rote Chilischote

 

5 EL Paniermehl

 

 

 

Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken, Chilischote ohne Kerne ganz fein schneiden. Alle Zutaten gründlich vermischen und 14 kleine, längliche Fleischbällchen formen. Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

 

 

 

In der Zwischenzeit 3 Auberginen längs in ca. 1 cm dicke Scheiben/Zungen schneiden und salzen. Nach und nach in heißem Öl von beiden Seiten anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

 

 

 

Später die Fleischbällchen in je eine Auberginenzunge einschlagen und mit einem Zahnstocher fixieren. In eine ofenfeste Form setzen. Auf die Päckchen eine Scheibe Tomate setzen.

 

 

 

Um die Päckchen 1 Paket gewürfelte Tomaten packen, ich nehme Tomato Al Gusto Arrabiata, schmeckt wirklich gut in Verbindung mit den anderen Zutaten. Salzen, pfeffern und etwas Zucker über alles streuen.

 

 

 

Dann kommt das Ganze bei 180° C für 40 Minuten in den Ofen. Im Anschluss auf jedes Päckchen noch eine dünne Scheibe Gouda platzieren und für weitere 5- 10 Minuten in den Ofen. Voila!

 

 

 

Dazu gibt es Baguette oder Reis und wer gerne noch eine frische Komponente hat, kann Tzatziki oder Auberginenmus/Baba Ghanoush dazu servieren.

 

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Key-Lime-Pie

Waren die Wochenenden bisher kurz, so sind sie nun meist noch etwas kürzer, denn J.kommt mit einem Koffer Schmutzwäsche und muss mit einem Koffer sauberer Wäsche wieder nach Bad Hersfeld oder sonst wohin. Morgen fährt er für eine Woche nach Erding bei München.

 

Da man Bügelzeit aber ungemein gut nutzen kann, indem man den Ofen anschmeißt  und derweil einen Kuchen gedeihen lässt, habe ich heute meinen ersten Key-Lime-Pienach einem Rezept von Tim Mälzer gebacken.

 

200 g Butterkekse
120 g Butter/Margarine
6 frische Eier
1 Dose gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen-400 g)
3-6 Limetten, unbehandelt, je nach Größe
Salz
180 g Zucker
1/4 Tl Weinstein-Backpulver

Zubereitung

Kekse in einen Gefrierbeutel geben und fein zerstoßen. Fett zerlassen, mit den Keksbröseln verkneten. In eine gefettete Pieform (24 cm) drücken und 15 Min. kalt stellen. Eigelb und Dosenmilch mit den Quirlen des Handrührers mind. 5 Min. dicklich aufschlagen. Von 3 Limetten, die Schale abreiben und aus 3-6 Limetten 1/8 l Saft auspressen. Beides zur Creme geben und kurz unterrühren.

Die Masse auf den Keks-Boden geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C auf der untersten Schiene 25 Min. backen. Inzwischen die Eiweiße und eine Prise Salz steif schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen und 3-4 Min. weiterschlagen, bis ein cremiger fester Eischnee entsteht. Backpulver unterheben.


Baisermasse auf den Kuchen geben und mit einem Löffelrücken wolkenförmig verstreichen. Im Ofen bei 250 °C auf der untersten Schiene 2-3 Min. goldbraun werden lassen. Dabei ständig beobachten, damit das Baiser nicht verbrennt. Kuchen abkühlen lassen und möglichst bald verzehren.

 

Voila,hier ist er:

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Pasta mit Garnelen auf kreolische Art

Das graue, feuchte Winterwetter schreit nach einer fruchtig, scharfen Tomatensauce. Da es um diese Jahreszeit wirklich mehr als Glücksache istrichtig gute Tomaten zu bekommen, greife ich heute auf gestückelte Tomaten aus dem Tretrapack zurück. Auch die Garnelen sind leider nicht frisch, sondern rohe, tiefgefrorene - tut aber dem Genuss keinen Abbruch, höchstens meinem Kochspaß.

 

Zutaten für 4 Personen:

 

750 g reife Tomaten
1 Zwiebel
6 Knoblauchzehen
500 g grüne Paprikaschoten
1/2 kleiner Sellerie
4 kleine getrocknete Chilischoten
2 EL Butter
2 EL Mehl
1/4 l Weißwein alternativ Gemüsebrühe
1 großes Lorbeerblatt
1 TL Worcestersauce
1 EL frische Thymianblättchen,
750 g rohe Riesengarnelen in der Schale
1/2 TL Zucker
1/2 TL Zimt
Salz, Pfeffer

 

Tomaten ohne Stielansätze kurz überbrühen, häuten, quer halbieren, entkernen. Das Fruchtfleisch würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Paprikaschoten waschen, halbieren, putzen und in ganz kleine Würfel schneiden. Sellerie putzen, klein würfeln. Chilis im Mörser grob zerstoßen.

In einem breiten Topf die Butter zerlassen. Zwiebel, Knoblauch, Paprika- und Selleriewürfel bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. anbraten, bis die Zwiebelwürfel hellgelb sind. Mehl darüber streuen, unterrühren und nussbraun braten. Weißwein angießen, Tomaten, Chilis, Lorbeerblatt, Worcestersauce und Thymian dazugeben.

Alles unter Rühren aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 20 Min. garen.

 

Garnelen schälen und den Darm mit einem spitzen Messer entfernen. Garnelenfleisch kurz abspülen und mit Küchenpapier trocknen. 

 

Sauce mit Zucker, Zimt, Salz und Pfeffer abschmecken, das Lorbeerblatt entfernen. Die Garnelen einrühren und 4-5 Min. in der Sauce ziehen lassen. Sofort servieren.

 

Dies ist das Originalrezept, meine Bilder stammen von einer leicht abgewandelten Variante mit Frühlingszwiebeln und Tomaten aus der Dose bzw. dem Tetrapack.

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Das Urlaubsfeeling mit Kochen zurückholen - vor allem in den langen, grauen Wintermonaten :-)

Reiseplanung sonstiges - die Packliste

Da ich ja der Planer schlechthin bin, brauche ich auch immer eine Packliste ;-)

 

Für meine anstehende Schottlandreise im Sommer habe ich einfach die Norwegen-Liste angepasst. Nach meinen Erfahrungen dort, kommen mehr warme Klamotten mit, ein neu erworbenes Regencape, unter welches auch der Rucksack passt und vor allem ein Cap mit Mückennetz. Das sieht zwar selten dämlich aus, aber alles besser, als kleine Fliegviecher überall im Gesicht.

 

Wie man der Packliste entnehmen kann, ist der Urlaub nicht unter kulinarischen Aspekten geplant. Natürlich werde ich Haggis, Blackpudding und Fish & Chips probieren, genauso wie den ein oder anderen Whisky, schottisches Bier und Irn Bru ;-). Die meiste Zeit werde ich jedoch nicht mit Essen, sondern mit möglichst gutem Fotolicht und der ein oder anderen Wanderung verbringen und gerade abends ist es dann vielleicht manchmal schwierig noch etwas "Essbares" zu jagen. Selbst im Hotel lassen sich mit Hilfe meines Reise-Wasserkochers schnell ein paar asiatische Nudeln oder der Kartoffelbrei im Becher zubereiten, dazu ein kleiner Salat und schon ist der Magen glücklich :-).

 

Auf Skye und in den Trossachs habe ich sowieso jeweils für mehrere Tage eine Ferienwohnung und werde mich überwiegend selbst versorgen - liegt auch daran, dass ich meistens nach einer Woche keine Lust mehr auf vorgefertigtes Frühstück und Restaurantessen habe. Insofern passt wie immer die Planung: Mal verwöhnen lassen, mal selbst drum kümmern und absolut unabhängig sein.

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Packliste Schottland 2018.docx
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Eine Reise planen - Teil 2.1

Joa, eigentlich sollte Teil 3 starten, aber ich hänge immer noch in Teil 2 und muss unbedingt eine Erweiterung schreiben.

 

Wenn die Übernachtungsorte festliegen, nutze ich vor allem GoogleMaps, um meine Route zu planen, also von A nach B zu kommen. Das wunderbare daran ist, ich kann meine Route durch "Ziehen" verändern - immer wieder checke ich dies mit GoogleStreetView: Doof oder nicht doof? Zwischen A und B können also C, D, E, F usw. geplant werden. Jetzt noch B an die Stelle von F und alles stimmt :-) - theoretisch.

 

Denn zeitlich müssen noch Wanderungen eingeplant werden und vor allem Zeit zum Fotografieren unterwegs - so kann aus 200 km gerne eine 6 - 7 Stunden Strecke oder mehr werden.

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Eine Reise planen ... Teil 2

Nun, ich weiß jetzt, wie ich reisen werde: Anreise per Fähre von Amsterdam nach Newcastle, danach mit meinem eigenen Auto. Auch der Reisebeginn und das Ende stehen fest, denn die Fähre ist mit Frühbucherrabatt festgemacht bzw.fest gebucht.

 

Natürlich habe ich gleichzeitig eine Reiserücktrittskostenversicherung gebucht, denn man weiß ja nie :-) In meiner gesamten Reisezeit (seit ich 16 Jahre alt bin - und das ist wirklich lang) habe ich eine solche noch in Anspruch nehmen müssen, trotzdem gibt es mir Sicherheit und wenn ich eine Reise von ca. 5000 € plane, dann sind die Kosten für die Rücktrittskostenversicherung nicht wirklich ins Gewicht fallend.

 

Nun kommen die Reiseführer, Foto-Reiseführer, Google Maps und vor allem Reiseberichte ins Spiel. Die besten Reiseberichte kann man natürlich in den entsprechenden Foren oder auf privaten Webseiten lesen, also für Schottland im Schottland-Forum, für Norwegen im Norwegen-Forum, für Namibia im Namibia-Forum usw.

Damit lege ich meine Route und Zeiteinteilung grob fest und stelle sie in meinem bevorzugtem Reiseforum (eumerika.de) vor. Gerade für Schottland gibt es auch dort einige Berichte und Informationen.

Anschließend geht es an die Buchung der Unterkünfte und schießlich an die Feinplanung, mit welcher ich mich gerade beschäftige:

 

Was gibt es auf der Strecke zu sehen?

Öffnungszeiten?

Eintrittskosten?

Spaziergänge/Wanderungen? Dauer und Niveau?

Restaurants am Abend?

 

Auf dem Bild oben sieht man die Grobplanung für Tag 5 bis Tag 9. Die Spalten von links nach rechts:

Tag/Datum  ~  von/bis mit ca.-km-Angabe  ~  to-do  ~  Unterkunft

Dieses Bild zeigt nun die momentane Feinplanung für Tag 6  - Rund um Loch Ness.

Ganz klar, eine solche Planung muss NIE eingehalten werden - ich habe alle Freiheiten der Welt und wenn mir ein Platz besonders gut gefällt, kann ich dort auch verweilen und meine Seele baumeln lassen. Ich notiere mir also nur "machbare Anregungen".

Etwas, was ich allerdings auch erst "lernen" musste, meine Norwegen-Reise war dabei sehr hilfreich: Ich kann auf einer dreiwöchigen Rundreise nicht das Land in allen Facetten kennenlernen, aber ich kann wunderschöne, einprägsame Momente haben, wenn ich meine Landschaft finde und dort meine Zeit habe und vielleicht auch noch meine Fotomomente - dabei helfen mir allerdings keine Reiseführer oder Reiseberichte.

Grobplanung (Tabelle) und Feinplanung landen ausgedruckt in einem Schnellhefter, zudem immer die Ausdrucke der Buchungsbestätigungen der Unterkünfte sowie andere wichtige Informationen z.B. die Map von HopOn-HopOff Edinburgh, auch wenn alles auf dem Laptop gespeichert ist. Oft habe ich abends keine Lust den Laptop anzuschmeißen. Der Schnellhefter liegt beim Fahren auf dem Beifahrersitz und ist neben meinem Notizbuch (DIN A5) der wichtigste Begleiter auf meiner Reise.

 

Ja, und dann folgt wohl noch Teil 3 der Reiseplanung, der aber schon speziell ist ;).

Ich schaue Spielfilme, Serien und lese viel (Romane, Krimis) zum Urlaubsland, dazu aber mehr im 3. Teil der Reiseplanung.

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Eine Reise planen ... Teil 1

Derzeit sitze ich ja an der Feinplanung für New York und Schottland, wobei den Hauptteil natürlich Schottland einnimmt, da ich dort drei Wochen unterwegs sein werde und es gar nicht kenne.

 

Wie gehe ich an die Planung einer solchen individuellen Rundreise heran?

 

Zunächst stehen natürlich die Überlegungen zur Reisezeit, Reiselänge und Reiseart:

 

Reisezeit: Leider kommen für eine mindestens dreiwöchige Reise nur die Sommerferien in Frage - deshalb muss ich mich mit vielen Mitreisenden (Hauptsaison) konfrontiert sehen.

Reisedauer: Für eine Rundreise lasse ich mir, wenn möglich mindestens drei Wochen Zeit, da ich an manchen Orten gerne einmal mehrere Tage bleiben möchte. Zudem habe ich die Erfahrung, dass ich ca. in der Mitte der Zeit einen "Durchhänger" habe - ich brauche dann vielleicht einfach einen Tag Auszeit, sammeln, Eindrücke verarbeiten. Den kann ich mir bei einer dreiwöchigen Reise ohne Druck leisten.

Reiseart: Nun, hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Im Laufe meiner Reisejahre, habe ich bis auf eine Kreuzfahrt alles durch :-). 

Für eine Rundreise gibt es natürlich auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

 

Für mich am wenigsten in Frage kommt eine durchgeplante Busrundreise. Drei solcher Reisen habe ich hinter mir: Marokko, China, Türkei/Kappadokien. Weder Marokko noch die Türkei würde ich jemals wieder so bereisen, bei China bin ich mir nicht sicher, aber ich denke, es gibt dort auch bessere Alternativen.

 

Was stört mich an dieser Art zu reisen?

 

Nun einfach das Fehlen der Individualität. Unterbringung und Verpflegung/Restaurants kann ich nicht selbst wählen. Ich kann nicht halten, wo ich möchte. Ich muss mir oft wunderschöne Orte mit 30 -50 Mitreisenden teilen, die Aufenthaltsdauer ist vorgegeben. Ich werde von Beginn bis Ende getaktet und muss, so meine Erfahrung, meine Zeit mit Menschen teilen, die ich im normalen Leben nie als Reisepartner in Betracht ziehen würde - wieso sollte ich das freiwillig tun?

 

Für Schottland gab es zwei Alternativen: Flug/Mietwagen/Hotels/Ferienwohnungen oder Fähre/eigener Wagen/Hotels/Ferienwohnungen.

 

Ich habe mich für die Fähre und den eigenen Wagen entschieden und zwar aus diversen Gründen:

  • Ich bin noch nie im Linksverkehr gefahren und stelle es mir mit meinem gewohnten Gefährt einfacher vor.
  • Ich kann mitnehmen, was ich möchte: Kleidung für warme und kalte Tage; Proviant für unterwegs und den Aufenthalt in Ferienwohnungen; mein Bettzeug für den Aufenthalt in Ferienwohnungen; ausreichend Reiseliteratur (Karten, Reiseführer); DVDs für verregnete Abende, falls ich diese sehen möchte; die komplette Fotoausrüstung usw.
  • "My car is my castle" - das Dickschiff gibt mir einfach Sicherheit, die ich wieder einmal als Alleinreisende, schätze.

 

Die Mischung Hotels/Ferienwohnungen habe ich in Norwegen drei Wochen erprobt und es gefällt mir außerordentlich gut: Manchmal lass ich morgens verwöhnen mit einem guten Frühstück, manchmal entscheide ich selbst, wann und wie ich essen möchte. Zudem ist natürlich der  längere Aufenthalt in einer Ferienwohnung eine zusätzliche Ersparnismöglichkeit, wenn man alleine reist.

Ist diese Entscheidung gefallen, geht es zunächst an die Buchung der Fähre.

In diesem Fall die Fähre Amsterdam-Newcastle für meine gewünschten Termine.

 

Danach kommt der langwierigste Teil der Vorbereitung, die Festlegung der Route und das Buchen von Unterkünften, dazu jedoch mehr in Teil 2.

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Zwei Mal gebucht ....

Obwohl nur 14  - halten mich meine Eulen doch gut auf Trab :-)

 

Es gilt immer wieder für die "Cracks" neues Material bereit zu stellen und natürlich vor allem auch die Kinder, die in manchen Bereichen noch Förderung brauchen optimal zu versorgen. Bei nur 14 Kindern merke ich natürlich die unterschiedlichen Bedürfnisse sofort und versuche darauf zu reagieren. Aber es macht irre Spaß und ich bin endlich mal wieder eine rundum glückliche Lehrkraft.

 

Trotzdem macht sich in meinem Bauch eine dicke, große Reiselust breit, denn das letzte Jahr war bis auf die Kurztrips nach Paris und Prag und eine überaus feuchte Woche in der Bretagne doch wenig befriedigend für mich. Der Ausblick auf 2018 ist aber sehr, sehr gut:

 

In den Osterferien fliege ich für eine Woche nach New York - endlich wieder. 2011 sagte ich, sobald One World fertig ist, bin ich wieder da.  Jetzt hat es doch ein paar Jahre länger gedauert, aber umso größer ist die Vorfreude. Obwohl es mein 5. Mal NYC ist, habe ich doch viele klassische Ziele noch einmal auf dem Programm, wie Brooklyn Heights und DUMBO, die Highline, die 2011 noch nicht fertig war u.a., aber auch einige neue Dinge wie Ellis Island oder die Skyline von New Jersey aus. Mein Hotel liegt zum ersten Mal im Financial District, nur wenige Gehminuten vom One World Tower entfernt.

Zum ersten Mal werde ich allerdings alleine in New York unterwegs sein - ich und die Nikon, das finde ich spannend :-)

In den Sommerferien werde ich dann - leider ebenfalls alleine - für drei Wochen nach Schottland reisen. Ich habe mich für die Fähre und den eigenen Wagen entschieden, da ich damit bezüglich des Gepäcks und mitzunehmenden Lebensmitteln flexibler bin. Ich werde eine Rundreise machen, über deren Planung ich später bestimmt noch einmal berichten werde. Alle Unterkünfte und die Fähre sind gebucht - nun muss ich nur noch täglich gegen Wetter-Unbill tanzen. Allerdings sehe ich es nicht mehr eng, denn Norwegen hat mich Demut gelehrt und es war trotzdem ein Wahnsinns-Urlaub für mich. Ich möchte nicht einen Moment gegen drei Wochen Ägypten, Spanien oder Strandurlaub auf Koh Samui tauschen.

 

 

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Gestern noch ...

habe ich meine Idee für eine Woche in die Bretagne zu fahren verflucht. Die Anfahrt ist wirklich eine Herausforderung, egal, welche Strecke man nimmt. Bezahlen an Mautstellen für kleine Menschen eine Herausforderung und erst das Kleingeld - dann die N-Straßen - ständiger Wechsel zwischen 2- und 4-spurig und Franzosen, die sich doch wirklich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten ;-)

 

Nach langen und anstrengenden 14 Stunden habe ich mein Ziel erreicht - also fast, denn die angegebene Adresse von Madame Fontaine ist mitten in Plomodiern und hat mit meinem gebuchten Appartement nicht wirklich Ähnlichkeit. Öhm ja, und nun? Ich gebe mal Lestrevet ins Navi ein und lande "irgendwo", jedoch nicht da, wo ich endlich mein Haupt betten will ...

 

Letzter Versuch, ich suche mit den Sonderzielen im Navi das Restaurant, welches ich GoogleMaps als nächstes Restaurant gefunden haben - das hilft und nach dem Passieren einiger wundersamer Straßen lande ich doch wirklich dort, wo ich gerne schon vier Stunden vorher gewesen wäre ;-)

 

Ich werde erwartet - herrje, die Verspätung tut mir leid, auch wenn ich nicht wirklich etwas dafür kann - das will ich später klären. Ich lasse mir alles zeigen und zahle meine Kaution in Höhe von 250 €. Wir vereinbaren auf Deufranlisch, dass ich Freitag anrufe um meinen Abfahrtstermin am Samstag bekannt zu geben. ICH BIN DA.

 

Erschöpft schleppe ich mein Gepäck vom Auto in den Lift und anschließend ins Appartement. Anruf zuhause, auspacken und schlafen ... Irgendwie hatte ich mir den ersten Abend anders vorgestellt. Als ich das Licht lösche ist es noch nicht einmal 21 Uhr ...

 

Um 6.30 Uhr werde ich wach, Finsternis um mich herum und der Himmel verspricht nichts gutes, kein Stern zu erblicken. Ich gehe erst einmal duschen und mache mir Kaffee - ein Herausforderung mit einer normalen Kaffeemaschine, aber ich treffe den Punkt Pulver zu Wasser richtig gut, der Kaffee schmeckt!

 

Immer noch dunkel! Hey, ich wollte Sonnenaufgang und so! Ich wage barfuß ein paar Schritte auf die Terrasse -oh, naß! Es ist nicht kalt, 15 Grad sagt mein Handy heute Morgen um 7 Uhr, nass ist es aber: es nieselt.

 

Wer den Begriff "nieseln" nicht wirklich kennt, der hätte heute mit mir seine Freude gehabt. Es regnet nicht - es "nieselt".  Sanfter, ganz vorsichtiger Regen, der erst einmal nicht richtig nass macht, aber nach einem zwei Stunden Spaziergang doch Erfolg zeigt :-)

 

Und trotz "Niesel" war es ein toller Tag: ich weiß wieder, warum ich hier bin und hierher wollte: Gutes Wetter kann die Bretagne vielleicht nicht immer, Licht kann sie aber jeden Tag!

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Streik? ....

Am kommenden Samstag möchte ich meinen einwöchigen Aufenthalt in der Bretagne starten ... ein wenig mit Sorge, denn für den 10.10. sind Generalstreiks in Frankreich vorausgesagt und die Diesel-Versorgung könnte stocken bzw. das Tanken überhaupt.

 

Bisher sind schon einige Tankstellen betroffen, was besondere Maßnahmen erfordert: Immer tanken, wenn es geht :-)

 

Nein, ich will und werde nicht mit Ersatzkanistern im Auto fahren, da mich solche Kanister eher verunsichern. Sollte sich die Lage im Laufe meiner Bretagnewoche zuspitzen, werde ich evtl. über Landstraßen zurückfahren und eben tanken, wenn ich tanken kann. Da ich anschließend noch eine Woche Ferien habe, muss ich mich auch nicht stressen, ich werde pünktlich wieder in Deutschland sein, auch wenn ich andere Strecken nehme und Zwischenübernachtungen fällig werden.

 

Und sonst so?

 

Ich freue mich sehr auf eine Woche Meer, Muscheln, MFotografieren  und suche noch nach dem richtigen Motto für meinen Jahreskalender 2018, obwohl eine Paris-Edition auch denkbar wäre. Noch wechselt die 16 Tages-Wetter-Vorhersage wild zwischen Sonnenschein und bedecktem Himmel - mit beidem kann man arbeiten.

 

Bei eher schlechtem Wetter stehen Locronan, Quimper, Douarnenez und der Wald von Huelgoat auf dem Plan, ist es trocken und zeigen sich Wolken am Himmel (kein Einheitsgrau), dann werden es wohl eher Küstenspaziergänge, Strand- und Wellenbilder - einen Meer-Kalender hatte ich zwar schon, einen Wellen-Kalender jedoch noch nicht.

Oder mal Makros?

 

Für diverse USA-Staaten, aber auch für besondere Schottland-Landschaften  und andere gibt es Photographer's Guides - für die Bretagne und speziell das Finistiere leider nicht.

Hm, bleibt mir ein Projekt für den vorzeitigen Ruhestand ;-)

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Zu lange war es ruhig ...

und es ist doch so einiges passiert.

 

Seit Mitte August bin ich nun wieder Erstklasslehrerin und zwar von 14 reizenden "Eulen". Die Arbeit mit der kleinen Lerngruppe macht mir so viel Spaß! Ich kann vieles umsetzen, was in den letzten vier Jahren schwierig war. Wir arbeiten schon jetzt sehr offen an Stationen, bald in unserer ersten Werkstatt und nach Weihnachten mit individuellen Arbeitsplänen. Die Hausaufgaben können schon jetzt als Wochenpläne ausgegeben werden und die Kinder kommen super damit zu Recht. Wer immer mal in unsere Arbeit reinschnuppern möchte, kann dies HIER tun :-).

 

Ende August hat uns leider Bibi verlassen, obwohl sein Gang in den Hundehimmel abzusehen war, hat es uns alle doch sehr getroffen und auch heute kullern noch manchmal die Tränen. Ich vermisse ihn schrecklich, war er doch 19 Jahre täglich an meiner Seite und nachts an meinen Füßen.

Bald sind Ferien und ich werde wieder reisen. In den Herbstferien geht es für mich eine Woche in die Bretagne. Ich habe ein kleines Appartement direkt am Strand in der Nähe von Douarnenez gemietet und will vor allem viel Meer schnuppern und fotografieren.

 

In den Osterferien fliege ich für eine Woche nach NYC, mein 5. Aufenthalt in meiner absoluten Lieblingsstadt, darauf freue ich mich total! Pläne habe ich dafür noch keine konkreten, ich will endlich mal ins MoMA, möglichst viel Underground-Kunst mitnehmen, einen GraffittiWalk in Brooklyn machen - mal sehen, was auch diesen unkonkreten Plänen wird.

 

Und im Sommer geht es für drei Wochen nach Schottland. allein,  mit dem eigenen Auto und natürlich meiner Kamera :-)

 

Und nein, nicht, dass hier jemand auf falsche Gedanken kommt: Peter und ich sind immer noch glücklich verheiratet, nur sind meine Reisepläne derzeit nicht mit seinen kompatibel ;-), also lässt er mich ziehen, da er weiß, dass ich ausgeglichener und ruhiger bin, wenn das Fernweh nicht an mir frisst. Sonst kann ich nämlich zur ausgewachsenen Zicke werden.

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Paris in 15 Stunden - Teil 4

Vom Arc de Triomphe geht es entlang der Champs Elysees Richtung Place de la Concorde. Unterwegs unternehme ich einen kleinen Abstecher über die Avenue Winston Churchill, vorbei am Grand und Petit Palais zur Pont Alexandre III, die goldenen Pfeilerfiguren locken mich sozusagen ;-)

Es ist ein ganz besonderes Gefühl die Champs Elysees so früh am Morgen zu erleben. Nur wenige Menschen sind unterwegs, einige joggen, andere putzen die breiten Bürgersteige mit Besen und Kehrmaschinen. Ich genieße die noch angenehmen Temperaturen und freue mich einfach, diesen Trip gemacht zu haben.

 

Eigentlich wollte ich ja ein Petite Dejeneur genießen, aber 10 € für einen Kaffee und ein Croissant sind mir doch zuviel und ich beschließe lieber mittags ausgiebig zu schlemmen.

Als ich den Place de la Concorde erreiche, ist schon wesentlich mehr los auf den Straßen und es ist auch schon mächtig warm, deshalb beschließe ich eine Runde HopOn-HopOff einzulegen. Es gibt mehrere Anbieter in Paris, ich entschließe mich für "L Open Tour" und zahle 32 € für das Tagesticket.

 

Die Sonne brennt vom Himmel und obwohl ich gut eingecremt bin,merke ich unterwegs, wie langsam aber sicher die Farbe eines frisch gekochten Hummers annehme. Da muss ich jetzt wohl durch!

Am Trocadero und unterhalb des Eiffelturms sind soviele Menschen, dass ich beschließe, mir dies nicht anzutun. Ich bleibe also im Bus sitzen und steige erst an der Comedie Francais wieder aus. Von dort laufe ich die paar Schritte zum Louvre, aber auch hier schrecken mich die Menschenmassen ab. Mittlerweile ist es nach 13 Uhr und eine mittel- bis riesengroßer Hunger nimmt mich in Beschlag - habe ich doch das letzte Essen in Bad Homburg in Form eines Müslifrühstücks vor mehr als 24 Stunden eingenommen.

Die Pont Neuf besuche ich noch - aber mittlerweile machen mir Hitze und Hunger doch arg zu schaffen, so schlage ich mich in die kleinen Gassen auf der Suche nach einem nettem Restaurant, in welchem ich draußen sitzen kann und vor allem lecker und viel essen kann ;-)

Auf der Ile de la Cite am Place Dauphin werde ich fündig. Herrje, ist das schön im Schatten zu sitzen und ein Bier vor sich zu haben - ich bestelle zur Vorspeise einen Salat mit grünem Spargel, wirklich köstlich, denn mache zuhause gleich nach, wobei ich auf das weichgekochte Ei verzichte und lieber guten Parmaschinken hinzufüge:-)

 

Mein Hauptgang besteht aus Gambas mit Risotto. Die vier Gambas sind toll gewürzt, aber leider zu lang auf dem Grill oder in der Pfanne gewesen, der Risotto kann mal gar nix: wenig gewürzt, null schlotzig - ein sehr kompakter Klotz auf meinem Teller, für 20 € eine wirkliche Unverschämtheit!

 

Um mich herum herrlich französisches Leben: Familien, die hier ebenfalls essen, die Kinder genießen kleinere Portionen des Erwachsenenessens - kein Abfall-Schnitzel-Sondermenü, die Erwachsenen schlucken den Rosé wie Wasser ;-)

Allerdings gefällt mir der Handy-Konsum vieler Eltern am Tisch nicht - sollte man beim Essen nicht miteinander sprechen?

 

Ich bin nach dem Essen ein wenig träge, die kurze Nacht spüre ich nun schon. Deshalb gönne ich mir noch eine Coke Zero und einen Espresso. Ich zahle ca. 45 € - nun die Hauptspeise war es nicht wert - egal.

 

Ich mache mich auf den Weg zum Eingang der Sainte Chapelle - aber auch hier stehen die Menschen lange an, Also weiter zur Notre Dame. Natürlich sind auch hier nicht weniger Touristen - ich sehne ein wenig die frühen Morgenstunden herbei ;-)

Die Hitze des Tages und der wenige Schlaf machen sich immer mehr bemerkbar, in meinem Kopf erscheint immer häufiger ein Lauftext: "Ich will nach Hause!"

 

Nein, nein so schnell gebe ich mich keinem Lauftext geschlagen - zumindest die Avenue Klèber mit den wunderschönen Metro-Eingängen soll es noch sein immerhin geht mein Bus erst um 22.45 Uhr. Da läuft noch viel Wasser die Seine hinunter und ich auch - bis zur Pont Alexandre III laufe ich also am linken Ufer der Seine entlang. Meine Fila-Stoff-Turnschuhe zeigen erste Ermüdungserscheinungen - ich auch, aber darüber spreche ich lieber nicht ;-) Oder doch? Ich finde Paris mittlerweile richtig doof! Hier muss man nicht hin! Ich will nach Hause!

An der Pont Alexandre entscheide ich mich für Richtung Champs Elysees und Arc de Triomphe - keine Bilder mehr, hatte ich ja schon heute Morgen! Besser geht nicht! Am Arc de Triomphe stapeln sich die Menschen und zwischendrin eine Musikkapelle - nun das hatte ich nicht.

 

Ich müsste vom Arc de Triomphe noch ca. 500 m bis zur ersten Metrostation an der Avenue Kléber laufen - ich will nicht mehr, ich will nur nach Hause! Mir ist heiß, ich bin müde, ich bin durstig, ich will liegen und vor allem die Schuhe ausziehen!

 

Ich suche mir eine Bar und bestelle einen alkoholfreien Mojito - 10 €, das ist heftig - egal! Ich lege die Füße hoch, schlürfe das leckere Ding und bin wieder mit mir im Reinen.

 

Auf meinem weiteren Weg zum Busbahnhof kaufe ich einem Miniladen kalte Getränke, setze mich immer wieder auf eine der vielen Bänke und bin schließlich um 21 Uhr am Busbahnhof - viel zu früh, vor allem weil es hier weder Sitzmöglichkeiten noch Toiletten gibt. Eine kleine Steinmauer wird zum Sitzplatz auserkoren, die Schuhe lasse ich lieber an, denn meine Füße sind geschwollen und ich weiß nicht, ob ich die klammen Turnschuhe später wieder anbekomme.

Jetzt ist der Punkt, wo ich gerne eine Zigarette rauchen würde:  ich tue es natürlich nicht, ich habe ja auch keine ;-)

 

Im Bus mache ich einen entscheidenden Fehler, ich setze mich ans Fenster. Natürlich sucht die einzige alleinreisende Frau ausgerechnet den Gangplatz neben mir aus und die nette Frau vor mir, haut ihren Sitz bis zum Anschlag nach hinten. Bewegen kann ich mich nun nicht mehr - egal, ich will eigentlich ja auch nur schlafen. Allerdings komme ich so auch während der Fahrt nicht einmal an meine Wasserflasche und ab 5 Uhr morgens habe ich echte Platzängste. Ich würde als Betreiber darauf achten, dass Sitze nur zu einem gewissen Grad zurückgestellt werden können. Die jetzige Freiheit diesbezüglich wird ohne Rücksicht auf den Hintermann ausgenutzt.

 

Wir kommen trotz einiger Pausen auf Raststätten pünktlich in Frankfurt an. Peter ist auch fast pünktlich - mein Abenteuer Paris ist vorbei.

 

Auch wenn mir der Abend in der Stadt der Liebe lang wurde - ich würde es immer wieder machen und werde es auch wieder machen und mir dann andere Ecken zum Erkunden aussuchen! Mont Matre und auch das Quartier Latin warten auf meinen Besuch. Außerdem habe ich schon mal geschaut, welche Stadt ich noch über Nacht erreichen kann und mein nächster Trip geht wohl nach Brügge, denn das hat Paula so toll vorgestellt, da bekommt man doch gleich Lust!

Hier musste es nun schnell gehen, denn am Donnerstag geht es schon wieder für drei Tage nach Prag:  Mama-Kinder-Urlaub ;-)

Ich freue mich schon total, dass wird bestimmt klasse!

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Ist Paris die Stadt der Liebe?

Ich werde es feststellen und zwar habe ich dazu etwa 15 Stunden Zeit ;-)

 

Ich fahre am 26.5. abends mit dem Flix-Bus hin, habe den Samstag in Paris zum Fotografieren und fahre gegen 23 Uhr wieder zurück nach Frankfurt, wo ich morgens ankomme.

 

In Paris habe ich mir eine Strecke von knapp 16 km vorgenommen, sofern der Bus also pünktlich ankommt habe ich etwas mehr als einen km pro Stunde zum Erleben, Sehen und Genießen und ich will die "Liebe" in Paris finden. Also nicht meine, denn die bleibt zuhause, sondern allgemein und diese in Schwarz-Weiß.

 

Den Trip werde ich natürlich auf Instagram und Facebook dokumentieren und hier gibt es später einen Kurzbericht mit hoffentlich viel "Liebe".

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