Ich werde müde ...

Gestern habe ich meine Notizen für die Beratungsgespräche am nächsten Wochenende fertiggestellt. Heute habe ich die Zeugnisse zum Ausdrucken vorbereitet. Ein Wochenende, an welchem wieder die Schule im Vordergrund stand. Das nächste Wochenende ist ebenfalls schulbelastet, denn Freitag und Samstag führe ich meine Beratungsgespräche durch, jeweils bis 18 Uhr und dabei ist der Unterricht für die kommende Woche noch nicht vollständig vorbereitet.

 

Ja, es macht mich müde. Vielleicht, weil ich das Gefühl habe, die Wochenenden zu brauchen. Runterzukommen, abzuschalten - meine Klasse fordert mich so extrem und die Erholungszeiten sind kurz.

 

Meine Professionalität ist extremst gefragt, um montags mit einem Lächeln im Gesicht zu starten und offen zu sein für "meine" Kinder.

 

Müde machen mich  vor allem manche Reaktionen von Eltern. Da werden pädagogische Maßnahmen vor den Kindern mit "lächerlich" bezeichnet, sogar schriftlich fixiert - die gleichen Eltern möchte ich erleben, sollte eine Schneeball das Augenlicht ihres Kindes kosten oder eine unbedachter Sprung von einem Kasten im Rollstuhl enden.

Mit ihrer Reaktion untergraben diese Eltern jedoch jegliche Maßnahmen, die wir als Lehrer haben und vergessen, dass wir nicht für ein Kind, sondern gleichzeitig für 25 Kinder verantwortlich sind - da muss es einfach Regeln und Absprachen geben und diese müssen beachtet werden. Ich kann mich aber dumm und dusselig reden, wenn Eltern so kontraproduktiv, nur auf ihr Kind fixiert und null empathisch reagieren!

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Neben meinen Büchern ...

nutze ich natürlich auch das Internet für meine Reiseplanung. So versuche ich relativ neue Reiseberichte über mein Ziel zu finden.

 

Bei der Suche nach Reiseberichten für die Toskana bin ich unter anderen auf diesen gestoßen.

 

Zunächst habe ich diesen Bericht gelesen und von Satz zu Satz wurde ich missmutiger. Zunächst dachte ich, ach du Sch....., vielleicht doch lieber Schottland in diesem Jahr? Nach dem zweiten Lesen dachte ich - hm, vielleicht hat der Mann verklärte Erinnerungen, denn schon bei meinem letzten Aufenthalt 2005 schoben sich ab einer gewissen Uhrzeit Menschenmassen durch Volterra und Siena - von Pisa will ich ich gar nicht reden. Und am Schluss dachte ich - dieser Bericht wird mein Aufhänger zu meinem Bericht - ich werde versuchen, den Reiz der Toskana wiederzufinden und zu belegen. Hohes Ziel in der Hauptsaison - ich versuche es trotzdem  :)

Ich mache mich also in der Toskana auf die Suche nach freundlichen Menschen, nach Straßen ohne Schlaglöcher, nach Stränden ohne Plastikmüll und nach Städten, Dörfern oder Orten, die ich trotz Touristen noch genießen kann.

Ich werde nicht den Weststrand von Prerow mit einem Strand in Italien vergleichen - dieser Vergleich muss ja hinken! Aber ich kann Arenshoop mit z.B. Orbetello vergleichen und dies werde ich gerne tun  :)

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Die Toskana und ich ...

wir sind schon gute Freunde, deshalb habe ich diese auch schon mehrmals besucht. Natürlich war ich auch bei vergangenen Besuchen vorbereitet, aber letztendlich nicht wirklich ;-)

Bei meiner jetzigen Planung merke ich erst, was ich alles versäumt habe. Umso schöner, dass ich bei meinem diesjährigen Road-Trip einiges nachholen werde.

 

Toskana? Woran denkt man als erstes, wenn man den Begriff hört? Florenz? Pisa? Zypressen? Alleen? Wein?

 

Florenz wird es dieses Jahr nicht. Pisa nur, wenn es auf der Fahrt zur Unterkunft passt - sind die Straßen zu voll, fällt Pisa raus. Zypressen und Alleen? Ich hoffe Zypressen werden es und zwar wahlweise im Morgen- oder Abendlicht, wenn nötig auch am Tag.

 

Und sonst?

 

Es wird ausgiebig das Chianti, Val d'Orcia und die Crete Senesi - Landschaft, Landschaft, Landschaft.

Aber auch San Gimignano, Siena, Volterra, Pienza, Arezzo und Cortona - die beiden letzteren Orte wegen den Filmen "Das Leben ist schön" und "Unter der Sonne der Toskana".

 

Und dann geht es für eine Woche in die südliche Toskana - eher unbekannt, wenn man die Fotocommunities besucht: Pitigliano, Lago de Bolsena, Grosseto, der NP Maremma usw.  - für mich absolutes Neuland, aber mit vielen tollen Locations, die ich besuchen möchte.

 

Wie immer steigt die Vorfreude, umso mehr ich mich mit meinen Zielen beschäftige: Toskana - ich komme!

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Reiseplanung Sommer 2017 - Teil 1 Lago Maggiore

Im Sommer 2017 werde ich ja wieder "solotripen" ;) - und "auf die Suche nach dem la dolce vita in bella italia" gehen und vor allem meine Kamera bemühen, das auch einzufangen.

 

Die erste Woche werde ich am Lago Maggiore verbringen, dort habe ich eine kleine Ferienwohnung in Luino gemietet, welches mir von unseren vorherigen Reisen schon bekannt ist.

 

Da mir der Lago Maggiore nicht unbekannt ist, dachte ich, ich komme ohne Reiseführer aus, habe mich aber dann aber doch zur Anschaffung eines selbigen entschieden - und das war genau die richtige Entscheidung! Jetzt weiß ich erst, was wir bei all unseren Besuchen versäumt haben *hmpf*

Lago Maggiore - Zeit für das Beste; Nana Claudi Nenzel, Norbert Kustos, Bruckmann Verlag, 2015

 

Neben ausführlichen Beschreibungen der Orte rund um den Lago, schätze ich vor allem die Ideen und Touren ins Umland des Sees.

 

So werde ich in diesem Jahr das Val Verzasca, die Valle Maggia und das südliche Val Veddasca besuchen, z.T. auch erwandern.

Und nun will ich ein wenig davon erzählen, wie ich bei meiner detaillierten Reiseplanung vorgehe und danach kann man vielleicht auch verstehen, wieso ich Wochen bzw. Monate damit verbringe:

 

Zunächst lege ich mein Reiseziel fest, in diesem Fall also den Lago Maggiore und öffne Google Maps und Google Earth. Mein nächster Besuch gilt zwei großen Fotocommunities, nämlich flickr und der fotocommunity und dem Stichwort "Lago Maggiore" - herrje, da kommen viele, viele Bilder. Viele gute und viele weniger gute, aber das ist ja immer Geschmacksache! Und nun beginnt die Feinarbeit: Gefällt mir ein Bild, suche ich den Ort und eventuelle Anfahrtsbeschreibungen - manchmal muss man lange suchen, manchmal fällt einem das Ergebnis sozusagen in den Schoß. Alle wichtigen Seiten werden in den Favoriten gespeichert.

 

Parallel dazu durchstöbere ich den/die Reiseführer, zu Beginn meiner wirklichen Reise kann ich diese fast auswendig :) Immer neue bunte PostIts werden geklebt und beschriftet: pink = unbedingt,  grün = gerne, blau = wenn noch Zeit ist.

 

Daraus ergibt sich zunächst mein Reisegerüst: Orte, die ich für besuchenswert einstufe. Nun beginnt die Detailplanung, die ich wiederum mit den oben genannten Seiten starte. Jetzt kommen Seiten mit Abfahrtsplänen von Schiffen usw. auch zum Tragen.

 

Ein Beispiel: Ich habe gelesen, dass es in Cannero Riviera am zweiten Sonntag im Juli eine Luminaria gibt. Ich suche danach im Internet und erfahre ein wenig mehr darüber und schaue mir einige Bilder an. Die vielen Lichter auf dem See gefallen mir, nun versuche ich herauszubekommen, wie ich dort hingelange ohne davor und vor allem danach (im Dunklen) stundenlang im Auto zu sitzen. Nun, ich weiß jetzt wie, aber die gesamte Recherche hat schon an die zwei Stunden gedauert - und das für vielleicht ein schönes Foto davon :)

 

Manche mögen jetzt sagen, wie blöd ist die denn? Mir macht es Spaß und ich erlebe meine Reise schon vorher im Trockenen sozusagen. Ich finde keine Minute verschenkt und habe mit meinen Recherchen schon so viel gelernt, selbst wenn manche dieser Reisen nur in der Schublade gelandet sind - irgendwann hole ich sie raus und werde sie selbst erleben.

 

Wie sagte schon Mark Twain:

 

Trenne dich nicht von deinen Illusionen.

Wenn sie verschwunden sind,

wirst du weiter existieren,

aber aufgehört haben zu leben.

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E-Book oder Papier?

Darüber streiten sich ja immer noch die Geister - ich habe aufgehört mit mir zu streiten.

Romane kaufe oder leihe ich nur noch als E-Book, sonst müssten wir irgendwann in ein größeres Haus ziehen ;) - und ich liebe meinen Tolino mit seiner Bibliothek, die ich immer und überall dabei habe:

 

  • Schlafe ich beim Lesen ein, Tolino weiß, wo ich die letzten Zeilen gelesen habe.
  • Im Urlaub musste ich oft Bücher nachkaufen, was mehr oder minder schwierig war. Jetzt brauche ich nur vernünftiges WLAN und kann auch weiter vernünftige Bücher lesen, wenn ich mich nicht ausreichend vorher eingedeckt habe.
  • Das Lesen im Bett oder in der Badewanne funktioniert nun auch ohne Arm- oder Schulterschmerzen.

 

Aber natürlich kaufe ich auch noch Bücher und zwar genau die vier Arten:

 

  • Reiseführer, Wanderführer und Bildbände von den Orten, die ich besuchen möchte oder besucht habe. Ich liebe es trotz den ausreichenden Informationen, die man heute im Internet findet, im Reiseführer zu lesen, Stellen zu markieren und meine bunten Post-Its zu setzen. Das ist für mich schon der halbe Urlaub ;)
  • Kochbücher. Auch wenn ich auf die Schnelle Rezepte im Internet suche, so sind Kochbücher für mich immer noch wichtig. Vor allem, weil manche kleine Kunstwerke sind oder noch viele andere Informationen liefern, z.B. über Land und Leute, über Gewürze usw.
  • Bücher, die sich rund um die Schule bewegen. Auch hier muss ich Post-Its kleben können, markieren und Gedanken/offene Fragen notieren können. Papier ist hier für mich wichtig.
  • Vorlesebücher und schöne Bilderbücher, die ich in der Schule nutzen und einsetzen kann. Natürlich könnte ich auch vom Tolino vorlesen, aber da fehlt, auch bei den Kindern, das Buchgefühl.

 

Übrigens eine wahre Fundgrube für Kinderbücherrezensionen ist die Seite "Pappilionis liest" - wirklich klasse!

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Das kalte, graue Wetter schreit ...

... förmlich nach Reisenach- und -vorbereitung.

 

Zunächst habe ich den Reisebericht unserer Rhodosreise in den Herbstferien fertiggestellt. Es ist kein üblicher Bericht, sondern nach Gebieten auftgeteilt. Ich hoffe er macht trotzdem Spaß und bietet, die ein oder andere Anregung.

 

Ja und dann sitze ich an meiner Planung für den Sommer 2017. Es wird wieder ein Solotrip und zwar in schon bekannte Gefilde. Ich fahre für 3 Wochen nach Italien. Die erste Woche werde ich am Lago Maggiore verbringen und dann zwei Wochen in der Toskana. Ferienwohnungen bzw. -häuser sind schon gebucht und derzeit wälze ich Reiseführer und Bildbände.

 

Obwohl wir schon drei Mal am Lago Maggiore waren, ist die erste Woche gefüllt mit vielen neuen Zielen: Val Versasca, Val Veddasca, den Valle Maggia, auch die Borromäischen Inseln würde ich dieses Mal gerne besuchen, ich weiß nur nicht, ob es nicht zu voll sein wird. Außerdem plane ich einen Tagesausflug an den Lago di Como. Hach, die Vorfreude ist groß - allein wenn ich an den Markt von Luino denke und an das gute Essen ;-)

 

Sobald die erste Planung steht, werde ich sie einmal posten. Wer noch tolle Ideen rund um den Lago Maggiore oder für die Toskana hat - immer her damit!

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Rudolf

das Rentier und ich, ja, wir haben eine besondere Beziehung ;-)

 

Seit Beginn meiner Schulzeit als Lehrerin leite ich eigentlich immer eine Klasse vom 1. bis zum 4. Schuljahr. Und immer an Weihnachten versuche ich mit den Kindern eine kleine Aufführung zu gestalten, die wir den Eltern und manchmal auch der gesamten Schulgemeinde oder ausgewählten Klassen vorführen.

 

Selten gibt es auch andere Vorführungen, z.B. zu Schulfesten oder besonderen Feiern, so habe ich mit Kinder schon das Musical "Paff, der Zauberdrache" oder "Der Regenbogenfisch" aufgeführt.

 

Gestern bei der Klassen-Weihnachtsfeier war es dann wieder einmal so weit, dieses Jahr haben wir "Rudolf, das kleine Rentier" aufgeführt.

 

Während der vielen Leseproben und anschließenden Bühnenproben werden nicht nur die Kinder, sondern auch ich zunehmend nervöser. Klappt alles? Schafft es jeder seinen Text zu lernen? Kennen die Kinder auch die Einsätze? Kriegen wir die Kostüme zusammen? Viele, viele Fragen und die meisten bleiben bis zum letzten Moment unbeantwortet.

 

Ist dann alles vorbei - bin ich glücklich und sehr zufrieden!

 

Die Kinder haben während dieser intensiven Zeit mehr auswendig gelernt, als sie es sonst das ganze Jahr tun, sie haben vor Publikum laut und deutlich gesprochen. Sie haben in ihren Kostümen mit großem Selbstbewusstsein gespielt - auch wenn die Rolle vielleicht nicht die tollste Rolle war! Kinder, die gerade in meiner sehr dynamischen Klasse oft "untergehen", weil sie eben nicht laut, polternd und mit übersteigertem Selbstbewusstsein agieren, konnten zeigen, was sie eigentlich können und mit ihrer Rolle über sich hinaus wachsen und vor diesen Kindern - im gestrigen Falle meinem reizenden Weihnachtsmann - ziehe ich den Hut!

 

Natürlich braucht die Vorbereitung Zeit, Zeit, die wir eigentlich auch nicht haben. Immer wieder höre ich Kolleginnen, das kann ich nicht machen, wir müssen noch .... Klar, ich muss auch noch Fälle, Satzteile, schriftl. Multiplikation und Division, aber das kriegen wir schon!

 

Das, was die Kinder allerdings beim Proben und bei Ihrer Aufführung gelernt haben - das ist unter Umständen viel, viel wichtiger: Im Team arbeiten, gemeinsam ein Projekt auf die Beine stellen und dafür verantwortlich sein, das Projekt bestmöglich präsentieren (hier vor den Eltern) und dafür viel an Zeit auch abseits des Unterrichts zu investieren (lernen, lernen, lernen) - sind das nicht Gründe genug? Dazu kommt das Sprechen vor Publikum, das Agieren vor Publikum, seine Ängste und Aufregung zu erleben, aber auch damit noch das Beste herauszuholen - soviel, was keine Fälle und Satzglieder den Kindern jemals bringen werden!

 

Es war wieder richtig und gut!

 

Schade, dass man sonst so wenig über diesen Teil von Schule erfährt oder liest. Es scheint fast ein wenig "ausgestorben" zu sein oder vielleicht ist es nicht "aktuell" genug oder man berichtet einfach nicht davon.

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Kalender 2017

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Kalender für einige liebe Menschen um mich herum :)

Natürlich sind die Fotos dazu in Norwegen entstanden und trotz des eher schlechten Wetters fiel mir die Auswahl dieses Mal sehr schwer. So ist aber nun die Endauswahl getroffen:

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Letzte Woche war ich basteln ...

Eingeladen war ich wieder einmal von meiner Lieblingsbibliothekarin Kerstin, die gemeinsam mit Karolina einen Stampin' Up Event gestaltete.

 

Leider musste ich mich vorzeitig verabschieden, aber zwei schöne Sachen habe ich mitgebracht:

Verliebt habe ich mich dabei sofort in den Stempel und die Stanze des Lebkuchenmännchens - jetzt ist es meins ;-)

 

Seht ihr das tolle, geprägte Papier der Weihnachtskarte? Hach, so eine Big Shot will ich haben.

 

Es war wieder eine tolle Zeit - ich merke, wie mir so etwas im täglichen Allerlei fehlt!

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In zwei Wochen geht es nach Rhodos

Zwar habe ich zwei Reiseführer studiert, viele bunte Post Its geklebt, mir einige Top Locations herausgesucht, dennoch soll es ein Urlaub sein, wo wir uns treiben lassen. Sonne, Meer, Essen und Trinken genießen und vielleicht auch immer mal einen halben Tag in unserem Hotel "chillen".

 

Da wir uns kennen und nicht die Pool- bzw. Strandlieger sind, haben wir vorsorglich einen kleinen Mietwagen für die ganze Woche gebucht. Somit werden wir uns dennoch einiges anschauen. Natürlich Rhodos-Stadt, Lindos mit seiner Akropolis, die Kalithea-Thermen, Eleousa mit dem Geister-Sanatorium, einige Berg-Klöster und -Dörfer.

 

Wir hoffen auf viel Sonne, viele leckere Kaffees und den ein oder anderen Ouzo. Damit die Vorfreude steigt, habe ich heute schon mal ein leckeres Lamm-Stifado gekocht. In der würzigen Rotwein-Soße könnte ich baden :-) Hach, ich freue mich auf unsere blau-weiße Woche!

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