Kish?-Kish!

Vor zwei Wochen waren wir persisch essen und zwar im Restaurant "Kish" in der Leipziger Straße in Frankfurt.

 

Kaum im Inneren wähnen wir uns in einem arabisch geprägtem Ambiente, ein wenig marokkanisch vielleicht? Es ist ziemlich eng und um 19 Uhr ist das Restaurant gut besucht. Im Sommer kann man schön draußen sitzen, wenn einen die nahe Leipziger Straße nicht stört.

 

Unser Aperitiv ist lecker und der Gruß aus der Küche (Fladenbrot mit Joghurt) schmeckt wunderbar dazu. Anschließend "genießen" wir eine vegetarische Vorspeisenplatte. Ich bin begeistert von den gut gewürzten Falaffeln und dem Auberginenmus, auch die gefüllten Weinblätter haben nicht mit den griechischen zu tun, die ich nicht mag.

Aber am meisten begeistern mich die schwarzen Oliven, die mit gehackten Walnüssen in Honig eingelegt sind und ganz anders schmecken, als sie aussehen ;-).

 

Zur Hauptspeise gibt es Fleisch, viel Fleisch. Ich darf einen Hühnchenspieß, einen Lammfiletspieß und einen Lammhackspieß probieren. Der Reis passt nicht mehr rein - es ist zuviel. Die Salatbeilage auf dem Teller könnte man meines Erachtens auch weglassen, sie ist langweilig im Vergelich mit den gelungenen Vorspeisen.

 

Das Fleisch ist von fantastischer Qualität und schmeckt hervorragend.

 

Ein Nachtisch passt nicht mehr, aber einen ordentlichen Mokka trinken wir noch. Mit der Rechnung im Schatzkästchen wird uns noch eine iranischer Wodka kredenzt. Prost!

 

Fazit: Absolut empfehlenswert, wir werden bestimmt bald wieder hingehen und dann möchte ich eine vegetarische Hauptspeise ausprobieren.

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Und weiter gehts ...

 

Brokkoli-Mischgemüse-Auflauf mit Kabeljau im Parmamantel:

Big-Mac-Rolle mit einem Quarkteig, sowas von lecker, dass ich nicht einmal behaupten kann, der Namenspate schmeckt besser!

Gestern gab es eine Gemüsesuppe, aber ich habe das Bild vergessen ;-)

Den Rest haben wir eingefroren, das sieht aber nicht wirklich lecker aus.

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Ist Paris die Stadt der Liebe?

Ich werde es feststellen und zwar habe ich dazu etwa 15 Stunden Zeit ;-)

 

Ich fahre am 26.5. abends mit dem Flix-Bus hin, habe den Samstag in Paris zum Fotografieren und fahre gegen 23 Uhr wieder zurück nach Frankfurt, wo ich morgens ankomme.

 

In Paris habe ich mir eine Strecke von knapp 16 km vorgenommen, sofern der Bus also pünktlich ankommt habe ich etwas mehr als einen km pro Stunde zum Erleben, Sehen und Genießen und ich will die "Liebe" in Paris finden. Also nicht meine, denn die bleibt zuhause, sondern allgemein und diese in Schwarz-Weiß.

 

Den Trip werde ich natürlich auf Instagram und Facebook dokumentieren und hier gibt es später einen Kurzbericht mit hoffentlich viel "Liebe".

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Nachdenklich ...

Und genau aus diesem Grund gibt es bald die "15 Stunden in Paris" :-)

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Mit einer Freundin kochen wir uns gerade durch diverse WW- und LowCarb-Rezepte, senden uns die Bilder per WhatsApp und machen uns somit Appetit für den nächsten Tag.

 

Auch Lust?

 

Heute gab es Hähnchenspieße mit Joghurt-Knoblauch-Curry-Dip (für den lieben P. mit Backofenkartoffeln).

 

Das Hähnchenfleisch habe ich in eine Curry-Chili-Knoblauch-Marinade für 4 Stunden eingelegt, dadurch wird es sehr würzig und zart. Gemüse nach Belieben, bei mir war es eine gelbe Paprikaschote, zwei weiße Zwiebeln und eine Zucchini.

 

Den Dip habe ich aus Joghurt 1,5%, 1 TL Curry, frischen Kräutern von der Terrasse, Chiliflocken und einer gepressten Knobizehe angerührt. Salz und Pfeffer nach Geschmack.

 

Das nächste Mal werde ich hier entweder noch etwas Gurke dazuraspeln oder kleingewürfelte Tomate unterrühren, um es noch etwas frischer zu machen.

Da ich das Fleisch nur teilweise scharf in der Grillpfanne anbraten konnte, durch die unterschiedliche Größe von den Gemüse-und Fleischstücken, wanderten die Spieße anschließend noch für 5 Minuten zu den Kartoffeln in den Backofen.

 

Sehr lecker :-)

 

 

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Ich werde müde ...

Gestern habe ich meine Notizen für die Beratungsgespräche am nächsten Wochenende fertiggestellt. Heute habe ich die Zeugnisse zum Ausdrucken vorbereitet. Ein Wochenende, an welchem wieder die Schule im Vordergrund stand. Das nächste Wochenende ist ebenfalls schulbelastet, denn Freitag und Samstag führe ich meine Beratungsgespräche durch, jeweils bis 18 Uhr und dabei ist der Unterricht für die kommende Woche noch nicht vollständig vorbereitet.

 

Ja, es macht mich müde. Vielleicht, weil ich das Gefühl habe, die Wochenenden zu brauchen. Runterzukommen, abzuschalten - meine Klasse fordert mich so extrem und die Erholungszeiten sind kurz.

 

Meine Professionalität ist extremst gefragt, um montags mit einem Lächeln im Gesicht zu starten und offen zu sein für "meine" Kinder.

 

Müde machen mich  vor allem manche Reaktionen von Eltern. Da werden pädagogische Maßnahmen vor den Kindern mit "lächerlich" bezeichnet, sogar schriftlich fixiert - die gleichen Eltern möchte ich erleben, sollte eine Schneeball das Augenlicht ihres Kindes kosten oder eine unbedachter Sprung von einem Kasten im Rollstuhl enden.

Mit ihrer Reaktion untergraben diese Eltern jedoch jegliche Maßnahmen, die wir als Lehrer haben und vergessen, dass wir nicht für ein Kind, sondern gleichzeitig für 25 Kinder verantwortlich sind - da muss es einfach Regeln und Absprachen geben und diese müssen beachtet werden. Ich kann mich aber dumm und dusselig reden, wenn Eltern so kontraproduktiv, nur auf ihr Kind fixiert und null empathisch reagieren!

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Neben meinen Büchern ...

nutze ich natürlich auch das Internet für meine Reiseplanung. So versuche ich relativ neue Reiseberichte über mein Ziel zu finden.

 

Bei der Suche nach Reiseberichten für die Toskana bin ich unter anderen auf diesen gestoßen.

 

Zunächst habe ich diesen Bericht gelesen und von Satz zu Satz wurde ich missmutiger. Zunächst dachte ich, ach du Sch....., vielleicht doch lieber Schottland in diesem Jahr? Nach dem zweiten Lesen dachte ich - hm, vielleicht hat der Mann verklärte Erinnerungen, denn schon bei meinem letzten Aufenthalt 2005 schoben sich ab einer gewissen Uhrzeit Menschenmassen durch Volterra und Siena - von Pisa will ich ich gar nicht reden. Und am Schluss dachte ich - dieser Bericht wird mein Aufhänger zu meinem Bericht - ich werde versuchen, den Reiz der Toskana wiederzufinden und zu belegen. Hohes Ziel in der Hauptsaison - ich versuche es trotzdem  :)

Ich mache mich also in der Toskana auf die Suche nach freundlichen Menschen, nach Straßen ohne Schlaglöcher, nach Stränden ohne Plastikmüll und nach Städten, Dörfern oder Orten, die ich trotz Touristen noch genießen kann.

Ich werde nicht den Weststrand von Prerow mit einem Strand in Italien vergleichen - dieser Vergleich muss ja hinken! Aber ich kann Arenshoop mit z.B. Orbetello vergleichen und dies werde ich gerne tun  :)

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Die Toskana und ich ...

wir sind schon gute Freunde, deshalb habe ich diese auch schon mehrmals besucht. Natürlich war ich auch bei vergangenen Besuchen vorbereitet, aber letztendlich nicht wirklich ;-)

Bei meiner jetzigen Planung merke ich erst, was ich alles versäumt habe. Umso schöner, dass ich bei meinem diesjährigen Road-Trip einiges nachholen werde.

 

Toskana? Woran denkt man als erstes, wenn man den Begriff hört? Florenz? Pisa? Zypressen? Alleen? Wein?

 

Florenz wird es dieses Jahr nicht. Pisa nur, wenn es auf der Fahrt zur Unterkunft passt - sind die Straßen zu voll, fällt Pisa raus. Zypressen und Alleen? Ich hoffe Zypressen werden es und zwar wahlweise im Morgen- oder Abendlicht, wenn nötig auch am Tag.

 

Und sonst?

 

Es wird ausgiebig das Chianti, Val d'Orcia und die Crete Senesi - Landschaft, Landschaft, Landschaft.

Aber auch San Gimignano, Siena, Volterra, Pienza, Arezzo und Cortona - die beiden letzteren Orte wegen den Filmen "Das Leben ist schön" und "Unter der Sonne der Toskana".

 

Und dann geht es für eine Woche in die südliche Toskana - eher unbekannt, wenn man die Fotocommunities besucht: Pitigliano, Lago de Bolsena, Grosseto, der NP Maremma usw.  - für mich absolutes Neuland, aber mit vielen tollen Locations, die ich besuchen möchte.

 

Wie immer steigt die Vorfreude, umso mehr ich mich mit meinen Zielen beschäftige: Toskana - ich komme!

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Reiseplanung Sommer 2017 - Teil 1 Lago Maggiore

Im Sommer 2017 werde ich ja wieder "solotripen" ;) - und "auf die Suche nach dem la dolce vita in bella italia" gehen und vor allem meine Kamera bemühen, das auch einzufangen.

 

Die erste Woche werde ich am Lago Maggiore verbringen, dort habe ich eine kleine Ferienwohnung in Luino gemietet, welches mir von unseren vorherigen Reisen schon bekannt ist.

 

Da mir der Lago Maggiore nicht unbekannt ist, dachte ich, ich komme ohne Reiseführer aus, habe mich aber dann aber doch zur Anschaffung eines selbigen entschieden - und das war genau die richtige Entscheidung! Jetzt weiß ich erst, was wir bei all unseren Besuchen versäumt haben *hmpf*

Lago Maggiore - Zeit für das Beste; Nana Claudi Nenzel, Norbert Kustos, Bruckmann Verlag, 2015

 

Neben ausführlichen Beschreibungen der Orte rund um den Lago, schätze ich vor allem die Ideen und Touren ins Umland des Sees.

 

So werde ich in diesem Jahr das Val Verzasca, die Valle Maggia und das südliche Val Veddasca besuchen, z.T. auch erwandern.

Und nun will ich ein wenig davon erzählen, wie ich bei meiner detaillierten Reiseplanung vorgehe und danach kann man vielleicht auch verstehen, wieso ich Wochen bzw. Monate damit verbringe:

 

Zunächst lege ich mein Reiseziel fest, in diesem Fall also den Lago Maggiore und öffne Google Maps und Google Earth. Mein nächster Besuch gilt zwei großen Fotocommunities, nämlich flickr und der fotocommunity und dem Stichwort "Lago Maggiore" - herrje, da kommen viele, viele Bilder. Viele gute und viele weniger gute, aber das ist ja immer Geschmacksache! Und nun beginnt die Feinarbeit: Gefällt mir ein Bild, suche ich den Ort und eventuelle Anfahrtsbeschreibungen - manchmal muss man lange suchen, manchmal fällt einem das Ergebnis sozusagen in den Schoß. Alle wichtigen Seiten werden in den Favoriten gespeichert.

 

Parallel dazu durchstöbere ich den/die Reiseführer, zu Beginn meiner wirklichen Reise kann ich diese fast auswendig :) Immer neue bunte PostIts werden geklebt und beschriftet: pink = unbedingt,  grün = gerne, blau = wenn noch Zeit ist.

 

Daraus ergibt sich zunächst mein Reisegerüst: Orte, die ich für besuchenswert einstufe. Nun beginnt die Detailplanung, die ich wiederum mit den oben genannten Seiten starte. Jetzt kommen Seiten mit Abfahrtsplänen von Schiffen usw. auch zum Tragen.

 

Ein Beispiel: Ich habe gelesen, dass es in Cannero Riviera am zweiten Sonntag im Juli eine Luminaria gibt. Ich suche danach im Internet und erfahre ein wenig mehr darüber und schaue mir einige Bilder an. Die vielen Lichter auf dem See gefallen mir, nun versuche ich herauszubekommen, wie ich dort hingelange ohne davor und vor allem danach (im Dunklen) stundenlang im Auto zu sitzen. Nun, ich weiß jetzt wie, aber die gesamte Recherche hat schon an die zwei Stunden gedauert - und das für vielleicht ein schönes Foto davon :)

 

Manche mögen jetzt sagen, wie blöd ist die denn? Mir macht es Spaß und ich erlebe meine Reise schon vorher im Trockenen sozusagen. Ich finde keine Minute verschenkt und habe mit meinen Recherchen schon so viel gelernt, selbst wenn manche dieser Reisen nur in der Schublade gelandet sind - irgendwann hole ich sie raus und werde sie selbst erleben.

 

Wie sagte schon Mark Twain:

 

Trenne dich nicht von deinen Illusionen.

Wenn sie verschwunden sind,

wirst du weiter existieren,

aber aufgehört haben zu leben.

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E-Book oder Papier?

Darüber streiten sich ja immer noch die Geister - ich habe aufgehört mit mir zu streiten.

Romane kaufe oder leihe ich nur noch als E-Book, sonst müssten wir irgendwann in ein größeres Haus ziehen ;) - und ich liebe meinen Tolino mit seiner Bibliothek, die ich immer und überall dabei habe:

 

  • Schlafe ich beim Lesen ein, Tolino weiß, wo ich die letzten Zeilen gelesen habe.
  • Im Urlaub musste ich oft Bücher nachkaufen, was mehr oder minder schwierig war. Jetzt brauche ich nur vernünftiges WLAN und kann auch weiter vernünftige Bücher lesen, wenn ich mich nicht ausreichend vorher eingedeckt habe.
  • Das Lesen im Bett oder in der Badewanne funktioniert nun auch ohne Arm- oder Schulterschmerzen.

 

Aber natürlich kaufe ich auch noch Bücher und zwar genau die vier Arten:

 

  • Reiseführer, Wanderführer und Bildbände von den Orten, die ich besuchen möchte oder besucht habe. Ich liebe es trotz den ausreichenden Informationen, die man heute im Internet findet, im Reiseführer zu lesen, Stellen zu markieren und meine bunten Post-Its zu setzen. Das ist für mich schon der halbe Urlaub ;)
  • Kochbücher. Auch wenn ich auf die Schnelle Rezepte im Internet suche, so sind Kochbücher für mich immer noch wichtig. Vor allem, weil manche kleine Kunstwerke sind oder noch viele andere Informationen liefern, z.B. über Land und Leute, über Gewürze usw.
  • Bücher, die sich rund um die Schule bewegen. Auch hier muss ich Post-Its kleben können, markieren und Gedanken/offene Fragen notieren können. Papier ist hier für mich wichtig.
  • Vorlesebücher und schöne Bilderbücher, die ich in der Schule nutzen und einsetzen kann. Natürlich könnte ich auch vom Tolino vorlesen, aber da fehlt, auch bei den Kindern, das Buchgefühl.

 

Übrigens eine wahre Fundgrube für Kinderbücherrezensionen ist die Seite "Pappilionis liest" - wirklich klasse!

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