Reisebericht Schottland 2018 gestartet

Wer Lust hat meine Reise zu begleiten, darf dies gerne hier tun :)

 

Kommentare gerne hier unter dem Post. Ich freue mich über viele Mitreisende!

Reiseplanung sonstiges - die Packliste

Da ich ja der Planer schlechthin bin, brauche ich auch immer eine Packliste ;-)

 

Für meine anstehende Schottlandreise im Sommer habe ich einfach die Norwegen-Liste angepasst. Nach meinen Erfahrungen dort, kommen mehr warme Klamotten mit, ein neu erworbenes Regencape, unter welches auch der Rucksack passt und vor allem ein Cap mit Mückennetz. Das sieht zwar selten dämlich aus, aber alles besser, als kleine Fliegviecher überall im Gesicht.

 

Wie man der Packliste entnehmen kann, ist der Urlaub nicht unter kulinarischen Aspekten geplant. Natürlich werde ich Haggis, Blackpudding und Fish & Chips probieren, genauso wie den ein oder anderen Whisky, schottisches Bier und Irn Bru ;-). Die meiste Zeit werde ich jedoch nicht mit Essen, sondern mit möglichst gutem Fotolicht und der ein oder anderen Wanderung verbringen und gerade abends ist es dann vielleicht manchmal schwierig noch etwas "Essbares" zu jagen. Selbst im Hotel lassen sich mit Hilfe meines Reise-Wasserkochers schnell ein paar asiatische Nudeln oder der Kartoffelbrei im Becher zubereiten, dazu ein kleiner Salat und schon ist der Magen glücklich :-).

 

Auf Skye und in den Trossachs habe ich sowieso jeweils für mehrere Tage eine Ferienwohnung und werde mich überwiegend selbst versorgen - liegt auch daran, dass ich meistens nach einer Woche keine Lust mehr auf vorgefertigtes Frühstück und Restaurantessen habe. Insofern passt wie immer die Planung: Mal verwöhnen lassen, mal selbst drum kümmern und absolut unabhängig sein.

Download
Packliste Schottland 2018.docx
Microsoft Word Dokument 13.3 KB
0 Kommentare

Eine Reise planen - Teil 2.1

Joa, eigentlich sollte Teil 3 starten, aber ich hänge immer noch in Teil 2 und muss unbedingt eine Erweiterung schreiben.

 

Wenn die Übernachtungsorte festliegen, nutze ich vor allem GoogleMaps, um meine Route zu planen, also von A nach B zu kommen. Das wunderbare daran ist, ich kann meine Route durch "Ziehen" verändern - immer wieder checke ich dies mit GoogleStreetView: Doof oder nicht doof? Zwischen A und B können also C, D, E, F usw. geplant werden. Jetzt noch B an die Stelle von F und alles stimmt :-) - theoretisch.

 

Denn zeitlich müssen noch Wanderungen eingeplant werden und vor allem Zeit zum Fotografieren unterwegs - so kann aus 200 km gerne eine 6 - 7 Stunden Strecke oder mehr werden.

0 Kommentare

Eine Reise planen ... Teil 2

Nun, ich weiß jetzt, wie ich reisen werde: Anreise per Fähre von Amsterdam nach Newcastle, danach mit meinem eigenen Auto. Auch der Reisebeginn und das Ende stehen fest, denn die Fähre ist mit Frühbucherrabatt festgemacht bzw.fest gebucht.

 

Natürlich habe ich gleichzeitig eine Reiserücktrittskostenversicherung gebucht, denn man weiß ja nie :-) In meiner gesamten Reisezeit (seit ich 16 Jahre alt bin - und das ist wirklich lang) habe ich eine solche noch in Anspruch nehmen müssen, trotzdem gibt es mir Sicherheit und wenn ich eine Reise von ca. 5000 € plane, dann sind die Kosten für die Rücktrittskostenversicherung nicht wirklich ins Gewicht fallend.

 

Nun kommen die Reiseführer, Foto-Reiseführer, Google Maps und vor allem Reiseberichte ins Spiel. Die besten Reiseberichte kann man natürlich in den entsprechenden Foren oder auf privaten Webseiten lesen, also für Schottland im Schottland-Forum, für Norwegen im Norwegen-Forum, für Namibia im Namibia-Forum usw.

Damit lege ich meine Route und Zeiteinteilung grob fest und stelle sie in meinem bevorzugtem Reiseforum (eumerika.de) vor. Gerade für Schottland gibt es auch dort einige Berichte und Informationen.

Anschließend geht es an die Buchung der Unterkünfte und schießlich an die Feinplanung, mit welcher ich mich gerade beschäftige:

 

Was gibt es auf der Strecke zu sehen?

Öffnungszeiten?

Eintrittskosten?

Spaziergänge/Wanderungen? Dauer und Niveau?

Restaurants am Abend?

 

Auf dem Bild oben sieht man die Grobplanung für Tag 5 bis Tag 9. Die Spalten von links nach rechts:

Tag/Datum  ~  von/bis mit ca.-km-Angabe  ~  to-do  ~  Unterkunft

Dieses Bild zeigt nun die momentane Feinplanung für Tag 6  - Rund um Loch Ness.

Ganz klar, eine solche Planung muss NIE eingehalten werden - ich habe alle Freiheiten der Welt und wenn mir ein Platz besonders gut gefällt, kann ich dort auch verweilen und meine Seele baumeln lassen. Ich notiere mir also nur "machbare Anregungen".

Etwas, was ich allerdings auch erst "lernen" musste, meine Norwegen-Reise war dabei sehr hilfreich: Ich kann auf einer dreiwöchigen Rundreise nicht das Land in allen Facetten kennenlernen, aber ich kann wunderschöne, einprägsame Momente haben, wenn ich meine Landschaft finde und dort meine Zeit habe und vielleicht auch noch meine Fotomomente - dabei helfen mir allerdings keine Reiseführer oder Reiseberichte.

Grobplanung (Tabelle) und Feinplanung landen ausgedruckt in einem Schnellhefter, zudem immer die Ausdrucke der Buchungsbestätigungen der Unterkünfte sowie andere wichtige Informationen z.B. die Map von HopOn-HopOff Edinburgh, auch wenn alles auf dem Laptop gespeichert ist. Oft habe ich abends keine Lust den Laptop anzuschmeißen. Der Schnellhefter liegt beim Fahren auf dem Beifahrersitz und ist neben meinem Notizbuch (DIN A5) der wichtigste Begleiter auf meiner Reise.

 

Ja, und dann folgt wohl noch Teil 3 der Reiseplanung, der aber schon speziell ist ;).

Ich schaue Spielfilme, Serien und lese viel (Romane, Krimis) zum Urlaubsland, dazu aber mehr im 3. Teil der Reiseplanung.

0 Kommentare

Eine Reise planen ... Teil 1

Derzeit sitze ich ja an der Feinplanung für New York und Schottland, wobei den Hauptteil natürlich Schottland einnimmt, da ich dort drei Wochen unterwegs sein werde und es gar nicht kenne.

 

Wie gehe ich an die Planung einer solchen individuellen Rundreise heran?

 

Zunächst stehen natürlich die Überlegungen zur Reisezeit, Reiselänge und Reiseart:

 

Reisezeit: Leider kommen für eine mindestens dreiwöchige Reise nur die Sommerferien in Frage - deshalb muss ich mich mit vielen Mitreisenden (Hauptsaison) konfrontiert sehen.

Reisedauer: Für eine Rundreise lasse ich mir, wenn möglich mindestens drei Wochen Zeit, da ich an manchen Orten gerne einmal mehrere Tage bleiben möchte. Zudem habe ich die Erfahrung, dass ich ca. in der Mitte der Zeit einen "Durchhänger" habe - ich brauche dann vielleicht einfach einen Tag Auszeit, sammeln, Eindrücke verarbeiten. Den kann ich mir bei einer dreiwöchigen Reise ohne Druck leisten.

Reiseart: Nun, hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Im Laufe meiner Reisejahre, habe ich bis auf eine Kreuzfahrt alles durch :-). 

Für eine Rundreise gibt es natürlich auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

 

Für mich am wenigsten in Frage kommt eine durchgeplante Busrundreise. Drei solcher Reisen habe ich hinter mir: Marokko, China, Türkei/Kappadokien. Weder Marokko noch die Türkei würde ich jemals wieder so bereisen, bei China bin ich mir nicht sicher, aber ich denke, es gibt dort auch bessere Alternativen.

 

Was stört mich an dieser Art zu reisen?

 

Nun einfach das Fehlen der Individualität. Unterbringung und Verpflegung/Restaurants kann ich nicht selbst wählen. Ich kann nicht halten, wo ich möchte. Ich muss mir oft wunderschöne Orte mit 30 -50 Mitreisenden teilen, die Aufenthaltsdauer ist vorgegeben. Ich werde von Beginn bis Ende getaktet und muss, so meine Erfahrung, meine Zeit mit Menschen teilen, die ich im normalen Leben nie als Reisepartner in Betracht ziehen würde - wieso sollte ich das freiwillig tun?

 

Für Schottland gab es zwei Alternativen: Flug/Mietwagen/Hotels/Ferienwohnungen oder Fähre/eigener Wagen/Hotels/Ferienwohnungen.

 

Ich habe mich für die Fähre und den eigenen Wagen entschieden und zwar aus diversen Gründen:

  • Ich bin noch nie im Linksverkehr gefahren und stelle es mir mit meinem gewohnten Gefährt einfacher vor.
  • Ich kann mitnehmen, was ich möchte: Kleidung für warme und kalte Tage; Proviant für unterwegs und den Aufenthalt in Ferienwohnungen; mein Bettzeug für den Aufenthalt in Ferienwohnungen; ausreichend Reiseliteratur (Karten, Reiseführer); DVDs für verregnete Abende, falls ich diese sehen möchte; die komplette Fotoausrüstung usw.
  • "My car is my castle" - das Dickschiff gibt mir einfach Sicherheit, die ich wieder einmal als Alleinreisende, schätze.

 

Die Mischung Hotels/Ferienwohnungen habe ich in Norwegen drei Wochen erprobt und es gefällt mir außerordentlich gut: Manchmal lass ich morgens verwöhnen mit einem guten Frühstück, manchmal entscheide ich selbst, wann und wie ich essen möchte. Zudem ist natürlich der  längere Aufenthalt in einer Ferienwohnung eine zusätzliche Ersparnismöglichkeit, wenn man alleine reist.

Ist diese Entscheidung gefallen, geht es zunächst an die Buchung der Fähre.

In diesem Fall die Fähre Amsterdam-Newcastle für meine gewünschten Termine.

 

Danach kommt der langwierigste Teil der Vorbereitung, die Festlegung der Route und das Buchen von Unterkünften, dazu jedoch mehr in Teil 2.

0 Kommentare

Zwei Mal gebucht ....

Obwohl nur 14  - halten mich meine Eulen doch gut auf Trab :-)

 

Es gilt immer wieder für die "Cracks" neues Material bereit zu stellen und natürlich vor allem auch die Kinder, die in manchen Bereichen noch Förderung brauchen optimal zu versorgen. Bei nur 14 Kindern merke ich natürlich die unterschiedlichen Bedürfnisse sofort und versuche darauf zu reagieren. Aber es macht irre Spaß und ich bin endlich mal wieder eine rundum glückliche Lehrkraft.

 

Trotzdem macht sich in meinem Bauch eine dicke, große Reiselust breit, denn das letzte Jahr war bis auf die Kurztrips nach Paris und Prag und eine überaus feuchte Woche in der Bretagne doch wenig befriedigend für mich. Der Ausblick auf 2018 ist aber sehr, sehr gut:

 

In den Osterferien fliege ich für eine Woche nach New York - endlich wieder. 2011 sagte ich, sobald One World fertig ist, bin ich wieder da.  Jetzt hat es doch ein paar Jahre länger gedauert, aber umso größer ist die Vorfreude. Obwohl es mein 5. Mal NYC ist, habe ich doch viele klassische Ziele noch einmal auf dem Programm, wie Brooklyn Heights und DUMBO, die Highline, die 2011 noch nicht fertig war u.a., aber auch einige neue Dinge wie Ellis Island oder die Skyline von New Jersey aus. Mein Hotel liegt zum ersten Mal im Financial District, nur wenige Gehminuten vom One World Tower entfernt.

Zum ersten Mal werde ich allerdings alleine in New York unterwegs sein - ich und die Nikon, das finde ich spannend :-)

In den Sommerferien werde ich dann - leider ebenfalls alleine - für drei Wochen nach Schottland reisen. Ich habe mich für die Fähre und den eigenen Wagen entschieden, da ich damit bezüglich des Gepäcks und mitzunehmenden Lebensmitteln flexibler bin. Ich werde eine Rundreise machen, über deren Planung ich später bestimmt noch einmal berichten werde. Alle Unterkünfte und die Fähre sind gebucht - nun muss ich nur noch täglich gegen Wetter-Unbill tanzen. Allerdings sehe ich es nicht mehr eng, denn Norwegen hat mich Demut gelehrt und es war trotzdem ein Wahnsinns-Urlaub für mich. Ich möchte nicht einen Moment gegen drei Wochen Ägypten, Spanien oder Strandurlaub auf Koh Samui tauschen.

 

 

0 Kommentare

Gestern noch ...

habe ich meine Idee für eine Woche in die Bretagne zu fahren verflucht. Die Anfahrt ist wirklich eine Herausforderung, egal, welche Strecke man nimmt. Bezahlen an Mautstellen für kleine Menschen eine Herausforderung und erst das Kleingeld - dann die N-Straßen - ständiger Wechsel zwischen 2- und 4-spurig und Franzosen, die sich doch wirklich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten ;-)

 

Nach langen und anstrengenden 14 Stunden habe ich mein Ziel erreicht - also fast, denn die angegebene Adresse von Madame Fontaine ist mitten in Plomodiern und hat mit meinem gebuchten Appartement nicht wirklich Ähnlichkeit. Öhm ja, und nun? Ich gebe mal Lestrevet ins Navi ein und lande "irgendwo", jedoch nicht da, wo ich endlich mein Haupt betten will ...

 

Letzter Versuch, ich suche mit den Sonderzielen im Navi das Restaurant, welches ich GoogleMaps als nächstes Restaurant gefunden haben - das hilft und nach dem Passieren einiger wundersamer Straßen lande ich doch wirklich dort, wo ich gerne schon vier Stunden vorher gewesen wäre ;-)

 

Ich werde erwartet - herrje, die Verspätung tut mir leid, auch wenn ich nicht wirklich etwas dafür kann - das will ich später klären. Ich lasse mir alles zeigen und zahle meine Kaution in Höhe von 250 €. Wir vereinbaren auf Deufranlisch, dass ich Freitag anrufe um meinen Abfahrtstermin am Samstag bekannt zu geben. ICH BIN DA.

 

Erschöpft schleppe ich mein Gepäck vom Auto in den Lift und anschließend ins Appartement. Anruf zuhause, auspacken und schlafen ... Irgendwie hatte ich mir den ersten Abend anders vorgestellt. Als ich das Licht lösche ist es noch nicht einmal 21 Uhr ...

 

Um 6.30 Uhr werde ich wach, Finsternis um mich herum und der Himmel verspricht nichts gutes, kein Stern zu erblicken. Ich gehe erst einmal duschen und mache mir Kaffee - ein Herausforderung mit einer normalen Kaffeemaschine, aber ich treffe den Punkt Pulver zu Wasser richtig gut, der Kaffee schmeckt!

 

Immer noch dunkel! Hey, ich wollte Sonnenaufgang und so! Ich wage barfuß ein paar Schritte auf die Terrasse -oh, naß! Es ist nicht kalt, 15 Grad sagt mein Handy heute Morgen um 7 Uhr, nass ist es aber: es nieselt.

 

Wer den Begriff "nieseln" nicht wirklich kennt, der hätte heute mit mir seine Freude gehabt. Es regnet nicht - es "nieselt".  Sanfter, ganz vorsichtiger Regen, der erst einmal nicht richtig nass macht, aber nach einem zwei Stunden Spaziergang doch Erfolg zeigt :-)

 

Und trotz "Niesel" war es ein toller Tag: ich weiß wieder, warum ich hier bin und hierher wollte: Gutes Wetter kann die Bretagne vielleicht nicht immer, Licht kann sie aber jeden Tag!

2 Kommentare

Streik? ....

Am kommenden Samstag möchte ich meinen einwöchigen Aufenthalt in der Bretagne starten ... ein wenig mit Sorge, denn für den 10.10. sind Generalstreiks in Frankreich vorausgesagt und die Diesel-Versorgung könnte stocken bzw. das Tanken überhaupt.

 

Bisher sind schon einige Tankstellen betroffen, was besondere Maßnahmen erfordert: Immer tanken, wenn es geht :-)

 

Nein, ich will und werde nicht mit Ersatzkanistern im Auto fahren, da mich solche Kanister eher verunsichern. Sollte sich die Lage im Laufe meiner Bretagnewoche zuspitzen, werde ich evtl. über Landstraßen zurückfahren und eben tanken, wenn ich tanken kann. Da ich anschließend noch eine Woche Ferien habe, muss ich mich auch nicht stressen, ich werde pünktlich wieder in Deutschland sein, auch wenn ich andere Strecken nehme und Zwischenübernachtungen fällig werden.

 

Und sonst so?

 

Ich freue mich sehr auf eine Woche Meer, Muscheln, MFotografieren  und suche noch nach dem richtigen Motto für meinen Jahreskalender 2018, obwohl eine Paris-Edition auch denkbar wäre. Noch wechselt die 16 Tages-Wetter-Vorhersage wild zwischen Sonnenschein und bedecktem Himmel - mit beidem kann man arbeiten.

 

Bei eher schlechtem Wetter stehen Locronan, Quimper, Douarnenez und der Wald von Huelgoat auf dem Plan, ist es trocken und zeigen sich Wolken am Himmel (kein Einheitsgrau), dann werden es wohl eher Küstenspaziergänge, Strand- und Wellenbilder - einen Meer-Kalender hatte ich zwar schon, einen Wellen-Kalender jedoch noch nicht.

Oder mal Makros?

 

Für diverse USA-Staaten, aber auch für besondere Schottland-Landschaften  und andere gibt es Photographer's Guides - für die Bretagne und speziell das Finistiere leider nicht.

Hm, bleibt mir ein Projekt für den vorzeitigen Ruhestand ;-)

0 Kommentare

Zu lange war es ruhig ...

und es ist doch so einiges passiert.

 

Seit Mitte August bin ich nun wieder Erstklasslehrerin und zwar von 14 reizenden "Eulen". Die Arbeit mit der kleinen Lerngruppe macht mir so viel Spaß! Ich kann vieles umsetzen, was in den letzten vier Jahren schwierig war. Wir arbeiten schon jetzt sehr offen an Stationen, bald in unserer ersten Werkstatt und nach Weihnachten mit individuellen Arbeitsplänen. Die Hausaufgaben können schon jetzt als Wochenpläne ausgegeben werden und die Kinder kommen super damit zu Recht. Wer immer mal in unsere Arbeit reinschnuppern möchte, kann dies HIER tun :-).

 

Ende August hat uns leider Bibi verlassen, obwohl sein Gang in den Hundehimmel abzusehen war, hat es uns alle doch sehr getroffen und auch heute kullern noch manchmal die Tränen. Ich vermisse ihn schrecklich, war er doch 19 Jahre täglich an meiner Seite und nachts an meinen Füßen.

Bald sind Ferien und ich werde wieder reisen. In den Herbstferien geht es für mich eine Woche in die Bretagne. Ich habe ein kleines Appartement direkt am Strand in der Nähe von Douarnenez gemietet und will vor allem viel Meer schnuppern und fotografieren.

 

In den Osterferien fliege ich für eine Woche nach NYC, mein 5. Aufenthalt in meiner absoluten Lieblingsstadt, darauf freue ich mich total! Pläne habe ich dafür noch keine konkreten, ich will endlich mal ins MoMA, möglichst viel Underground-Kunst mitnehmen, einen GraffittiWalk in Brooklyn machen - mal sehen, was auch diesen unkonkreten Plänen wird.

 

Und im Sommer geht es für drei Wochen nach Schottland. allein,  mit dem eigenen Auto und natürlich meiner Kamera :-)

 

Und nein, nicht, dass hier jemand auf falsche Gedanken kommt: Peter und ich sind immer noch glücklich verheiratet, nur sind meine Reisepläne derzeit nicht mit seinen kompatibel ;-), also lässt er mich ziehen, da er weiß, dass ich ausgeglichener und ruhiger bin, wenn das Fernweh nicht an mir frisst. Sonst kann ich nämlich zur ausgewachsenen Zicke werden.

0 Kommentare

Die Ferien haben begonnen ...

Wobei mich Ursula auf Facebook darauf hingewiesen hat, dass es bei uns Lehrkräften ja eigentlich "unterrichtsfreie Zeit" heißt. Recht hat sie, wobei Feiren sich einfach netter anhören und unterrichtsfreie Zeit ja so etwas wie Ferien ist. Keine unerträglichen Dezibel am Vormittag und ich kann "ausschlafen" - ist mir bisher zwar noch nicht gelungen, aber ich arbeite daran.

 

Gestern und heute war ich in der Schule und habe unseren neuen Stundenplan gebastelt - leider gilt dieser nur bis November, dann bastel ich neu, weil M. seine Prüfung macht und dann vollständiges Mitglied unseres Kollegiums wird. Ich freue mich riesig für ihn und natürlich auch für mich, denn wir werden parallel arbeiten. Allerdings bedeutet dies auch, dass ich im November den Rollenwechsel von Mentorin zur Kollegin schaffen muss ;-), aber dies ist mir ja schon bei anderen gelungen.

 

Ich freue mich sehr, dass unser Kollegium so jung wird - denn schon A. ist eine absolute Bereicherung für uns und auch speziell für mich - ich habe eine neue Freundin gewonnen!

 

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich das Klassenzimmer für meine neue Klasse einrichten, den Fortschritt kann man dann hier verfolgen.

 

Ach und meine Reise nach Italien, die musste ich leider stornieren. Bibi, unser Hund, ist mittlerweile 19 Jahre alt und lebt seit letztem Herbst mit einer gebrochenen Hüfte, die man nicht mehr operieren kann (Knochenkrebs) - aber er lebt! :-)

Er frisst, er trinkt, er geht in den Garten, er liebt es gestreichelt zu werden aber er braucht eben auch besondere Betreuuung. So frisst er nur noch, was er liebt, derzeit z.B. Nudeln in Käse-Sahne-Schinken-Soße oder Hähnchenschnitzel und natürlich koche ich ihm dies immer frisch. Manchmal möchte/muss er nachts raus, manchmal muss er gebadet werden ... Alleine ist dies kaum zu bewältigen und ich möchte/kann Peter damit nicht drei Wochen allein lassen. Zudem würde ich es mir selbst nie verzeihen, wenn Biszu dann sterben würde, wenn ich das Dolce Vita teste. Italien läuft mir nicht weg, die letzten Wochen und Monate mit unserem Hund sind unwiederbringlich.

 

Apropos Stornierung - ich muss booking.com mal ausgiebig loben. Bei einer Unterkunft (von dreien) habe ich den Stornierungszeitpunkt deutlich überschritten - Kosten von 630 € standen an. Ok, mein Fehler - muss ich wohl damit leben. Kurz darauf kam eine Nachricht von booking.com, dass ich doch schreiben sollte, weshalb ich storniere. Dies habe ich ehrlich beantwortet und kurz danach kam die Nachricht, dass die Unterkunft meine Stornierung ohne Kosten akzeptiert. Toll!!!! Vielen Dank an die Unterkunft und an booking.com - ganz toller Service!

 

Aber Ferien oder "unterrichtsfreie Zeit" sind ja auch dazu da, etwas zu erleben: Ich werde den Flixbus nach Brügge besteigen, ich werde den Hessenpark und den Opel-Zoo besuchen, ich werde Hundertwasser-Locations in Hessen besuchen und fotografisch festhalten und ich werde endlich nach Quedlinburg fahren

0 Kommentare